Geschichte der wbg

70 Jahre wbg: Wissen verbindet uns

Im Januar 1949 wurde unsere Gemeinschaft in Tübingen gegründet. Seit 70 Jahren treten wir ein für unseren Satzungszweck, die Förderung von Wissenschaft und Bildung. Entdeckungsreisen in die Welt des Wissens: dafür steht die wbg seit ihrer Gründung, als es galt, verwaiste Nachkriegsbibliotheken zu fördern. Heute sehen wir es als unsere Aufgabe, die Folgen von Globalisierung und Digitalisierung zu thematisieren. ›Wissen, Bildung, Gemeinschaft‹ – das sind die Antworten, die wir als wbg mit unseren 85.000 Mitgliedern darauf geben können.

Im Jubiläumsjahr 2019 ist viel passiert: der WISSEN! Sachbuchpreis der wbg für Geisteswissenschaften wurde erstmals vergeben. In den Programmen der wbg haben wir über 30 Fördertitel veröffentlicht, die nur dank der Unterstützung unserer Mitglieder erscheinen konnten. Auch der akademische Nachwuchs profitiert: von vergünstigten Buchpreisen, dem neuen Format ›Young Academic‹ sowie Angeboten zur Karriereberatung.

Unsere Themen sind geblieben: Geschichte und ArchäologieLiteratur und PhilosophieTheologie und Naturwissenschaften. Viermal jährlich erscheint das wbg-Magazin mit einem spannenden Angebot aus Publikationen aller deutschsprachigen Verlage sowie rund 120 Eigenproduktionen. Die Publikationen der wbg haben wir neu sortiert, um unseren Mitgliedern mehr Transparenz und Orientierung zu bieten: populäre Sachbücher erscheinen unter dem Label wbg Theiss, Fach-, Studien- und Forschungsliteratur bei wbg Academic. Hinzu kommt das Label wbg Zabern mit dem Fokus auf der antiken Welt. In dem neuen Label wbg Edition bieten wir Reprints, Bibliophiles, Übersetzungseditionen und Gesamtausgaben an.

Die wbg ist übrigens der einzige deutschsprachige Verlag, der von seinen Autoren und von seinen Lesern »besessen« wird. Allein diesem Auftrag unseres Vereins verpflichtet, geben wir den Geisteswissenschaften Stimme. Damit ist und bleibt die wbg eine einzigartige Institution und unverzichtbar im deutschsprachigen Kulturbetrieb.

 

Zum Download: René Schlott: Die WBG, ein Unikat der Verlagslandschaft. Eine kleine Geschichte der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft (2009)