Wissen teilen. Weiter denken. Einander weiterbringen

Kommentare (1)

Marcin Lupa

Liebe Frau Falterbaum,

sehr schön wie Sie den Aspekt der Arbeit an sich selbst betonen und ausführen. Natürlich erfordert das Navigieren durch den Ozean des Alltags, oder das Voranschreiten durch das Alltagsdickicht, um bei Ihrer Metapher zu bleiben sehr viel Disziplin. Dem Einen gelingt es besser, dem Anderen weniger gut. Es gibt welche, denen es leicht fällt. Vielleicht haben diese so ein Seil für sich entdeckt, haben sich an bereits bestehende Seilschaften drangehängt, ehe sie ihre eigene Seilschaft schufen, oder gar dank ihres erworbenen Wissens eine Seilschaft geleitet haben.

Diesen Kompass, der einem die Richtung angibt, für sich zu finden und auch bis ins hohe Alter zu behalten, ist die Kunst der Lebensführung. Ich persönlich scheitere viel, mir gelingt aber wiederum auch einiges. Es gibt Sachen und Dinge, die ich gut kann, so dass ich überlebensfähig bleibe und da habe ich scheinbar Seil und Kompass, die mir bei der Navigation helfen.

Das sind meine Familie, meine Arbeit, meine Arbeitskollegen und die Kinder mit denen ich pädagogisch tätig bin.

Und dennoch wachse ich nicht nur an diesen Tätigkeiten, sondern auch an dem Wissen, was ich in literarischer Form von Autoren zubereitet, erwerbe.
Ich glaube diesen Wissenstransfer sprechen Sie in Ihren Überlegungen auch an. Natürlich ist es gut oder besser das Wissen zu teilen, andere anzuleiten, wenn man es vermag.
So können wir einander unterstützen und wo wir in jungen Jahren selber Hilfe erhalten haben, bieten wir sie in älteren Jahren wieder den nachfolgenden Generationen an und unterrichten diese in Ethik und Philosophie. In der Betrachtung des Guten und der Verfolgung nobler Ziele. So dass sie auch zu rechtschaffenen Menschen werden.

Schön, dass Sie darüber berichten. Vielen Dank.

Schöne Grüße
Marcin Lupa

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