wbg Podcast - Was sagen Sie dazu? Sonderfolge: "Will ich wirklich, was ich soll?" mit Rebekka Reinhard

Rebekka Reinhard • 22 Juli 2022
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Was sagen Sie dazu? – der Wissens-Podcast der wbg

Zeitgespräche mit Autoren. Weil Bücher verbinden. 

Sonderfolge: "Will ich wirklich, was ich soll?" mit Rebekka Reinhard


"Will ich wirklich, was ich soll?" ist das Thema unserer sommerlichen Sonderfolge, in der Rebekka Reinhard ausnahmsweise nicht die Fragende ist, sondern die Befragte. Die Moderatorin in dieser Folge ist die Geschäftsführende Direktorin der wbg, Beate Varnhorn. Es geht um die zahlreichen Herausforderungen moderner Frauen, um die Bedeutung einer Neuverteilung von Privilegien und Pflichten und um die Frage, in welcher Welt wir als Gesellschaft gemeinsam künftig leben wollen.

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Rebekka ReinhardDr. Rebekka Reinhard promovierte 2001 an der FU Berlin über amerikanische und französische Gegenwartsphilosophie ("summa cum laude“). Sie ist Autorin, seit 2019 stv. Chefredakteurin der Philosophie-Zeitschrift HOHE LUFT und seit 2007 als Speakerin für zahlreiche DAX-Unternehmen wie für NGOs. Seit 2020 konzipiert und moderiert sie zudem den Podcast „Was sagen Sie dazu?“ der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft wbg, dem mit so unterschiedlichen Gästen wie Mai Thi Nguyen Kim, Richard David Precht, Dan Diner oder Joe Kaeser inzwischen Reichweiten-stärksten deutschsprachigen Sachbuch-Podcast. Rebekka Reinhard ist Autorin des Spiegel-Bestsellers „Die Sinn-Diät“ (2009) und vieler weiterer erfolgreicher Sachtitel wie „Odysseus oder die Kunst des Irrens“, „Kleine Philosophie der Macht (nur für Frauen)“ und „Wach denken“ (2020). Ihr neuer Titel „Die Zentrale der Zuständigkeiten: 20 Überlebensstrategien für Frauen zwischen Wollen, Sollen und Müssen“ erscheint am 14. Juni 2022 bei Ludwig.


Die Zentrale der Zuständigkeiten
Zum Buch bei Ludwig​​​​​​

Rebekka Reinhard

Die Zentrale der Zuständigkeiten

20 Überlebensstrategien für Frauen zwischen Wollen, Sollen und Müssen

»Du bist eine Frau. Du bist: Die Zentrale der Zuständigkeiten. Denn du kannst alles. Wer alles kann, ist auch für alles zuständig. Dein Können ist gefragt wie nie. Doch die Sache hat einen Haken. Einerseits willst und sollst du arbeiten, Geld verdienen, durchstarten – andererseits sorgen, lieben, achtsam sein. Der Widerspruch zwischen ›hart‹ und ›weich‹ zwingt dich in den Kampfmodus. Du kämpfst mit deinen eigenen Entscheidungen, Gedanken und Gefühlen; du kämpfst mit den Wünschen, Zielen, Meinungen anderer. Und den Nebenwirkungen: Wut, Stress, Angst, Zweifel. Nackenverspannungen!«

Rebekka Reinhard bietet 20 unerlässliche Strategien für mehr Leichtigkeit; Inspiration und Anleitung, um souverän durch diese widersprüchliche Welt zu navigieren: von Alltagsproblemen bis zur Verwirklichung der eigenen Träume jenseits des Ego-Feminismus.

Kommentare (8)

Ann-Kathrin Schneider

Solange wir Frauen mit dem verbindlichen Kinder-auf-die-Welt-bringen beauftragt sind, werden sicherlich multibel Herausforderungen und Belastungen empfunden; sodass Maßnahmen der Unterstützung, sei es finanziell oder ideell, wiederkehrend gewiss zur Balance beitragen können.
Dankeschön deshalb, sehr geehrte Frau Dr. Reinhard und Frau Varnhorn, dass Sie uns bei diesem Thema helfen, "am Ende des Tages "problembefreiter" einschlafen zu können".

Lara Hitzmann

Liebe Frau Reinhard, liebe Frau Varnhorn,
mit großem Interesse habe ich diese Podcastfolge verfolgt. Zunächst war es für mich persönlich sehr interessant, Sie beide von einer neuen Seite kennenzulernen. Außerdem habe ich Ihr neues Buch mit großer Begeisterung gelesen, Frau Reinhard. Mich hat das Buch - und auch diese Podcastfolge - zum Nachdenken angeregt. Wer bin ich und wie möchte ich sein? Wie sieht der Workload in meiner Beziehung aus und wie war das damals bei meinen Eltern? Und was möchte ich?
Das war eine Bereicherung und ich danke Ihnen für dieses Gespräch.

Rebekka Reinhard

Danke, liebe Lara Hitzmann, das freut mich sehr. Ich glaube, Begeisterung und Selbst-Denken tut (nicht nur) uns Frauen gut.... gepaart mit einer großen Dosis Humor und Selbstironie... hilft im Übrigen auch toll gegen Zentrale-der-Zuständigkeiten-typische Schulternackenverspannungen!
Herzlich, Rebekka Reinhard

Kira Geiger

Tolles Thema! Es freut mich, dass Sie sich dazu entscheiden, der Rolle der Frau hier eine Bühne zu bieten. Oftmals fühle ich mich sehr unter Druck gesetzt von den Erwartungen an die moderne Frau und Ihre Gedanken zu dem Thema sind eine große Erleichterung.
Man ist nie genug, soll alles können und muss alles machen. Da stimme ich Ihnen zu. Meinen Sie, dass sich dies in Zukunft verbessern kann?

Rebekka Reinhard

Danke für Ihre Frage, liebe Kira Geiger. Ja, das glaube ich, (als Idealistin und Pragmatikerin) aber nicht auf magische Weise. Mehr Dialog und Diskussion, mehr ehrlichen Austausch über die Zukunft von Privilegien und Pflichten - und über die Frage, wie wir in dieser Welt zusammen leben wollen und können, wäre z. B. wichtig. Dialoge und Diskussionen, an denen sich Frauen genauso leidenschaftlich beteiligen wie Männer - und aus denen alle positive Konsequenzen ziehen können.
Herzlich, Rebekka Reinhard

Nico Jendral

Vielen Dank für diese Podcastfolge. Ich stimme Ihnen zu, die Zuständigkeiten der Frauen sind anspruchsvoll. Gerade für arbeitende Mütter bleibt meist keine Zeit für die Faulheit, die Sie hier predigen.
Ob sich dies verbessert hat, möchte ich nicht beurteilen. Ich möchte diesen Kommentar nutzen, um auf einen Satz zum Ende der Folge hin einzugehen. Sie sprachen davon, dass die Frauen in unserer Gesellschaft privilegiert sind und es ihnen schon viel besser geht als anders wo. Dem ist nichts entgegenzusetzen, aber ich finde es wichtig dennoch dafür zu plädieren, sich nicht darauf auszuruhen.
Wir haben die Gleichberechtigung noch lange nicht erreicht.

Rebekka Reinhard

Vielen Dank für Ihr zustimmendes Plädoyer zur Gleichberechtigung.... ganz bestimmt ist es so, dass es für die meisten von uns 'keine Zeit zur Faulheit' gibt; aber sollten wir sie uns nicht genau deshalb nehmen? Sollten wir uns nicht wenigstens ein klein wenig Muße Freiraum, Reflexionsraum erlauben dürfen - auch und gerade angesichts der Kürze und Kostbarkeit des Lebens?
Herzlich, Rebekka Reinhard


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