wbg Podcast - Was sagen Sie dazu? # 41: "Podcast-Special - Der wbg Dialog" mit Manuel Herder

Rebekka Reinhard • 7 Januar 2022
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Was sagen Sie dazu? – der Wissens-Podcast der wbg

Zeitgespräche mit Autoren. Weil Bücher verbinden. 

Folge 41: "Podcast-Special - Der wbg Dialog" mit Manuel Herder

In der neuen Folge des wbg Podcasts erwartet Sie ein weiteres Special aus der Reihe "Der wbg Dialog", mit dem wir den Austausch zwischen den Geisteswissenschaften und der Wirtschaft fördern möchten. Rebekka Reinhard empfängt den Verleger und Unternehmer Manuel Herder und sie sprechen über die Bedeutung von Kultur und Religion, über den Einfluss und die Bedeutung der Digitalisierung auf die Geisteswissenschaften und die Verlage und es geht um die Frage, was Politiker von Unternehmern lernen können. 

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HerderManuel Herder

Der Verleger und Unternehmer Manuel Herder, Leiter des Herder-Verlags von 1999 bis 2021 in sechster Generation, studierte in Tübingen, Matsuyama und Bonn Japanologie, Betriebswirtschaft, Theologie und Erziehungswissenschaften. Neben seiner Tätigkeit in Verlag engagiert sich Herder politisch in Baden-Württemberg.


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"Geisteswissenschaft meets Business. In unserem Hause schon immer Programm, stellte sich unser Verleger Manuel Herder hier einem „Theorie-Praxis-Austausch“ – theologisch, unternehmerisch, persönlich! Falls sie nach dem Podcast neugierig geworden sind oder noch Fragen haben, dann besuchen sie uns gerne auf unserer Seite: https://www.herder.de/.“

Kommentare (7)

Kira Geiger

Was für eine allumfassende Podcastfolge! Beginnend mit Kultur, hin zu Religion, den Bruch zwischen den Generationen die Rolle und der Wert von Geisteswissenschaften in der modernen Gesellschaft und Politik! Vielen Dank, ich konnte durch Ihren Dialog viele neue Blickwinkel auf eigentlich angenommene starre und eingespielte Themen gewinnen.

Rebekka Reinhard

Liebe Kira Geiger, ich danke Ihnen für Ihre Anerkennung! Möge 2022 ein gutes Jahr für Sie voller weiterer inhaltlicher Inspirationen für Sie werden... herzlich RR

Lara Hitzmann

Liebe Frau Reinhard, lieber Herr Herder,
ich kann mich Frau Geiger nur anschließen, das war ein sehr interessanter Dialog. Es war als Fan des Podcasts auch schön, Sie Frau Reinhard, einmal nicht nur als Interviewerin zu erleben.
Herr Herder, als frühchristlich Interessierte habe ich mit vielen Büchern des Herder-Verlages gearbeitet und fand daher Ihren Einblick in einen theologischen Verlag besonders interessant. Auch die Frage, wie die Theologie sein muss, um in der geisteswissenschaftlichen Diskussion auf Augenhöhe gehört zu werden, war als Diskussionspartnerin der anderen Seite sehr aufschlussreich.
Nun muss ich aber zugeben, dass mir bislang nicht aufgefallen ist, dass die DB auf die 13 verzichtet!

Herzliche Grüße und vielen Dank für diesen fesselnden Dialog!

Rebekka Reinhard

Vielen Dank liebe Lara Hitzmann... freue mich sehr darüber! Alles Gute in 2022 für Sie, herzlich RR

Marcin Lupa

Ein sehr schöner und anregender Beitrag. Herzlichen Dank. An dieser Stelle bedauere ich zutiefst, dass dieses Format nicht mehr Zeit für diesen Dialog geboten hat.
Hier würde ich mir wünschen, dass es einige Stunden dauert und mein Abendprogramm füllt.

Zu Station IV hätte ich sogar eine persönliche Erfahrung. Ich habe 2008 bei Thalia eine Ausbildung gemacht und es war schließlich eben jenes angesprochene "wie", das darüber entschieden hat, dass ich nicht bleiben durfte. Mir war die Politik im Hause Thalia zu aggressiv. Persönlich ziehe ich den stillen, distanzierten, zurückhaltenden Buchhändler vor, nicht denjenigen, der aktiv auf den Kunden zugeht. Wenn das auf diese Weise geschieht, fühle ich mich bedrängt.

Zu dem Punkt geisteswissenschaftliche kontra ökonomische Betrachtung von Kultur, würde ich anbringen, dass Ökonomie die Basis jeglicher kulturellen Beteiligung ist. Ohne diese Basis wäre ein Kulturbetrieb, weder das Schaffen, noch das Rezipieren, nicht möglich. Umgekehrt geht es bei jeglicher betriebswirtschaftlichen Tätigkeit um die Inhalte und diese werden durch Kulturaspekte und Kulturgüter vorgegeben. So ist dies meines Erachtens eine Wechselbeziehung.

Religion als Mittel zur Schaffung von Ordnung knüpft an unsere Wertediskussion an. Es gibt unterschiedliche Ordnungen, z.B. eine emanzipierte, wie in unserer Gesellschaft oder eine geschlossene, wie in autoritären Systemen. Der religiöse Bezug kann ein freiheitlicher oder aber ein einschränkender sein, wie am Beispiel der Scharia.
Dabei kann der digitale Cyberpunk durchaus ökonomisch orientiert und zugleich spirituell bleiben.

Rebekka Reinhard

Vielen Dank für Ihren - erneut! - interessanten Beitrag auch hierzu... ein gutes, gesundes neues Jahr wünsche ich Ihnen, herzlich RR

Marcin Lupa

Vielen Dank, auch Ihnen, Frau Reinhard, ein gutes und gesundes Neues Jahr. Ihre Beiträge sind immer sehr anregend.


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