wbg Podcast - Was sagen Sie dazu? # 37 "Was geschah im jüdischen Palästina" mit Dan Diner

Rebekka Reinhard • 12 November 2021
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Was sagen Sie dazu? – der Wissens-Podcast der wbg

Zeitgespräche mit Autoren. Weil Bücher verbinden. 

Folge 37: "Was geschah im jüdischen Palästina" mit Dan Diner

In dieser Folge des wbg Podcasts spricht Rebekka Reinhard mit dem Historiker Dan Diner u.a. über eine andere, neue Wahrnehmung des Zweiten Weltkrieges von der Warte des Indischen Ozeans aus und es geht um die Rolle von Raum, Zeit und Kontingenz in der Geschichtserzählung.

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Dan Diner
Dan Diner
Foto: Robert Kotzloff/The University of Chicago

Dan Diner, geboren 1946, lehrt Moderne Geschichte an der Hebräischen Universität zu Jerusalem. Der international anerkannte Historiker war von 1999 bis 2014 Direktor des Simon-Dubnow-Instituts für jüdische Geschichte und Kultur an der Universität Leipzig und ist Mitglied der Sächsischen Akademie der Wissenschaften. Dan Diner steht der Alfred Landecker Stiftung vor. Bei Pantheon sind von ihm erschienen Zeitenschwelle. Gegenwartsfragen an die Geschichte (2010); Das Jahrhundert verstehen. 1917-1989 (2015) und bei DVA Rituelle Distanz. Israels deutsche Frage (2015).

 


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Dieses Buch erzählt die Anatomie des Zweiten Weltkrieges aus einer ungewohnten Perspektive: Im Zentrum des Geschehens steht das jüdische Palästina, gelegen am Schnittpunkt der europäisch-kontinentalen und außereuropäisch-kolonialen Wahrnehmung. Die Kernzeit dieser raumgeschichtlich angelegten Erzählung liegt zwischen dem Abessinien-Krieg 1935 und den Schlachten von El Alamein und Stalingrad 1942. Die Verschränkung zweier, für sich jeweils anderer Kriege - dem Zweiten Weltkrieg und dem Kampf um Palästina - konstruiert das eigentliche Drama der Erzählung und durchzieht als roter Faden das Buch. Es entsteht ein dichtes Gewebe von Ereignisfacetten, das im global geschilderten Großereignis des Zweiten Weltkrieges durch eine besondere Sicht bislang wenig beachtete Konturen hervortreten lässt.

Kommentare (2)

Lara Hitzmann

Liebe Frau Reinhard, das war wieder mal ein sehr bewegendes Interview mit einem exzellenten Gesprächspartner. Lieber Herr Diner, Ihr Blickwinkel auf den Zweiten Weltkrieg und der Bedeutung der Versorgungswege für das jüdische Palästina war anders und zugleich ein Aufruf an alle Geschichtsinteressierten über den Tellerrand hinwegzublicken! Vielen Dank!

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  • Rebekka Reinhard

    Liebe Lara Hitzmann, vielen Dank Ihnen für Ihre netten Worte! Mich hat das Gespräch mit Herrn Diner, seine Menschlichkeit, seine Differenziertheit und die Tiefe seines Wissens, auch sehr bewegt... herzlich, RR

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