Über die Zukunft

Priska Mielke • 22 Januar 2021
4 Kommentare
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Die Zukunft ist auch nicht mehr das, was sie mal war ... Doch was bedeutet Zukunft im 21. Jahrhundert? Was bedeuten moderne prognostische Methoden für unser Zukunftsverständnis? Diese Fragen haben mich zu einem Nachdenken über die Zukunft inspiriert, das nicht ohne Grund mit einem Blick in die Vergangenheit beginnt.

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Kommentare (4)

Marcin Lupa

Das ist ein sehr schöner Text. Nicht nur inhaltlich, auch die Sprache gefällt mir außerordentlich.

Ihren Satz "Vielleicht hat es aber auch etwas Heilsames, an die Unberechenbarkeit und Vulnerabilität des Lebens erinnert zu werden."

würde ich für mich abwandeln, in:

"Es hat auch etwas Heilsames, an die Unberechenbarkeit und Vulnerabilität des Lebens erinnert zu werden."

Und da die Zukunft nicht vorhergesagt werden kann, noch weniger als das Wetter, kann ich nur einige bescheidene Wünsche äußern, was meine persönliche Zukunft angeht. Was Sie ja auch am Schluß Ihres Textes tun.

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  • Thomas Henkel

    Am besten gefällt mir Ihr Gedanke der Unverfügbarkeit der Zukunft und der Demut, der Entlastung und des Glücks, die daraus resultieren. Damit verbunden ist die Chance, die Zukunft auf sich zukommen zu lassen und offen zu sein für das Unverhoffte.

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  • Marcin Lupa

    Dass man die Zukunft auf sich zukommen lassen kann, empfinde ich als sehr tröstlich. Weder Optimismus noch Pessimismus sollten diese Haltung "verfälschen". Klar kann man sich Hoffnungen auf etwas machen, was bald oder in absehbarer Zeit passiert, genauso wie man vor gewissen Entwicklungen, die auf einen zukommen, Angst haben kann.

    Aber der Gedanke der Unverfügbarkeit der Zukunft, den Sie hier noch einmal beleuchten, gefällt mir persönlich sehr, weil er mich eben über alle "Hindernisse" (und jegliche Zukunftsprognose scheint mir ab einem gewissen Moment eines zu sein) tröstet.

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  • Tino Richter

    Ein sehr schöner und inspirierender Text!
    Und ja, "die Zukunft (bzw. die Vorstellung davon) war früher auch schon mal besser", aber ich denke, dass man weder Angst davor haben muss oder gar sich in alte Zeiten flüchten sollte, noch die Technikinnovationen ohne Wenn und Aber wie Gottheiten zu verehren. Mir scheint ein gesunder Mittelweg der von Ihnen beschriebenen Extrempositionen angebracht: Technischer Fortschritt mit Besinnung auf das Menschsein.

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