Rückblick auf die Gesprächsveranstaltung mit Frido Mann und Andreas Öhler (Die Zeit) am 05.11.2021 im Kulturkaufhaus Dussmann Berlin

Thorsten Jacob • 8 November 2021
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Liebe Community,

sehen Sie hier einen Rückblick auf die Gesprächsveranstaltung mit Frido Mann und Andreas Öhler (Die Zeit) am 05.11.2021 im Kulturkaufhaus Dussmann Berlin.

Die Veranstaltung unter Corona-Bedingungen war sehr gelungen und die etwas über 30 verfügbaren Plätze waren frühzeitig ausgebucht.

Vielen Dank an alle Beteiligten und herzliche Grüße

Ihre wbg


Ein besonderes Angebot: Frido Mann hat fünf Bücher persönlich signiert, welche vor Ort zu erhalten sind!


Dussmann Berlin 01
Dussmann Berlin 02
Dussmann Berlin 03
Dussmann Berlin 04
Dussmann Berlin 05

1Frido Mann, Enkel von Thomas Mann, Dr. theol. und Professor für Psychologie, arbeitet seit 2006 als freier Schriftsteller, veröffentlichte (teils wissenschaftliche) Essays, Romane und 2017 zusammen mit Christine Mann das Buch „Es werde Licht“.

 

 

 

 


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»Democracy will win« – diese Prognose sprach Thomas Mann auf einer Atlantiküberquerung im Jahr 1938 mit großer Überzeugungskraft in die Kamera. Während seines kalifornischen Exils war er aber alles andere als sicher, ob ein Sieg über Nazideutschland auch wirklich gelingen würde.

Heute, wo demokratische Grundwerte diesseits und jenseits des Atlantiks erneut durch Populismus und Nationalismus in Frage gestellt werden, verteidigt der Enkel des Nobelpreisträgers die Demokratie als die einzige Staatsform, mit der wir die aktuellen Krisen und Gefahren meistern können. Anknüpfend an die politischen Ideen seines Großvaters und Hannah Arendts sowie vor dem eigenen biographischen Hintergrund als »amerikanischer Europäer« nimmt Frido Mann scharfsichtig die Krisensymptome der demokratischen Systeme in den USA wie in Europa in den Blick und zeigt die grundlegende Bedeutung des Dialogs als Fundament jeder Demokratie.

 

Kommentare (1)

Jürgen Germann

"... und zeigt die grundlegende Bedeutung des Dialogs als Fundament jeder Demokratie." (s.o.)

Man kann auf verschiedene Weise und mit unterschiedlichen Zielen mit anderen Menschen sprechen.
Unter Dialog in einem Gemeinwesen verstehe ich die Form des kritischen Gesprächs, das auf Respekt, Zuhören ("Wissen teilen") und anschließendem Weiterdenken beruht sowie in (vernünftiges) Handeln der Teilnehmer mündet.
Deshalb schätze ich auch so sehr das treffende neue Motto der WBG seit Herbst 2021.
JG

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