Reiterkrieger und geköpftes Pferd – Untersuchung des frühmittelalterlichen Gräberfelds von Knittlingen

Holger Kieburg • 4 Januar 2022
0 Kommentare
Gesamtanzahl der Likes 2 gefällt

Die äußerst fruchtbare Gegend um die Stadt Knittlingen (Enzkreis in Baden-Württemberg) wurde bereits von der Jungsteinzeit bis ins Mittelalter besiedelt. Auf die mittelalterliche Besiedlung deuten heute einerseits die vielen auf -ingen und -heim endenden Ortsnamen. Andererseits sind auf der Gemarkung des Ortes merowingerzeitliche Reihengräberfelder entdeckt worden. Mit einem dieser Gräberfelder befasst sich seit August das Landesamt für Denkmalpflege (LAD) im Regierungspräsidium Stuttgart im Zuge einer archäologischen Ausgrabung. Die Funde von Waffen und Schmuck geben Auskunft über die soziale Stellung der Toten.

Der Bestattungsplatz wurde bereits im Jahr 1920 etwas westlich außerhalb der Kernstadt Knittlingens bei Bauarbeiten für eine niemals fertiggestellte Schmalspurbahn entdeckt. Anlässlich der beabsichtigten Erschließung eines Wohngebietes waren im Jahr 1984 bei Sondagen der archäologischen Denkmalpflege auch nördlich davon Gräber nachgewiesen worden. Die Wiederaufnahme der Planungen zur Bebauung hatten Anlass zu den weiteren archäologischen Untersuchungen des LAD gegeben. Ausgeführt wurden diese Prospektionen durch die beauftragte Firma ArchaeoBW. mehr ...

Noch wurde kein Kommentar hinterlassen.


Please anmelden or sign up to comment.