Pressehinweis: »Zeitalter des Lebendigen« von Corine Pelluchon auf Platz 1 der Sachbuch-Bestenliste und in der FAZ

Lara Hitzmann • 6 Januar 2022
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Pressehinweis


Das neue Buch »Zeitalter des Lebendigen« von der wbg-Autorin Corine Pelluchon steht auf Platz 1 der Sachbuch-Bestenliste der ZEIT, des Deutschlandfunks und des ZDF für Januar 2022. Von den 30 Mitgliedern der Jury erhielt das Buch insgesamt 61 Punkte. 


Gleichermaßen freuen wir uns über Uwe Justus Wenzels Rezension des »Zeitalter des Lebendigen« in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 31.12.21: Wenzel spricht dort über das »Zeitalter des Lebendigen« und Pelluchons Überlegungen zur Rolle der Aufklärung und des Schicksals in Bezug auf die Verantwortung für die Natur und den Klimawandel. 
»Integrativ und inklusiv ist die Aufklärung à la Pelluchon zudem und insbesondere insofern, als sie alles Lebendige in den Blick zu rücken und auch zu berücksichtigen verspricht,« schreibt Wenzel abschließend.


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Pelluchon, Corine

Das Zeitalter des Lebendigen

Eine neue Philosophie der Aufklärung

Hat die Aufklärung für unsere moderne Gesellschaft noch eine Bedeutung?

Können wir uns in einer Zeit, die von Nationalismus, Umweltzerstörung, Gesundheitskrisen sowie wachsender Ungleichheit geprägt ist, nach wie vor auf das emanzipatorische Ideal der Philosophie der Aufklärung berufen?

Corine Pelluchon ist Professorin für Philosophie mit den Schwerpunkten Moralphilosophie, Politische Philosophie und angewandte Ethik. In ihrem Buch skizziert sie das Projekt einer neuen Aufklärung, die der Gefahr des Zusammenbruchs unserer Zivilisation begegnen soll:

  • Das neue, zukunftsweisende Buch der französischen Philosophin
  • Die Aufklärung als kritisches Hinterfragen und als Prozess
  • Zwischen Universalismus und Geschichtlichkeit: Europa als Erbe und Verheißung
  • Tierrechte und Menschenrechte: Wie kann ein neuer Humanismus aussehen?
  • Das Projekt einer demokratischen und ökologischen Gesellschaft

Können wir Freiheiten und ökologische Zwänge in Einklang bringen?

In Anerkennung unserer Abhängigkeit von der Natur und den anderen Lebewesen, aber ohne auf philosophisch-wissenschaftliche Rationalität zu verzichten, wendet sich Corine Pelluchon gegen eine Gegenaufklärung, die eine hierarchische oder theokratische Gesellschaft wiederherstellen will. Genauso richtet sie sich auch gegen postmoderne Denker:innen, die postulieren, dass jeder Universalismus notwendigerweise hegemonial ist. Ihr Ziel ist eine demokratische und ökologische Gesellschaft, in der die Herrschaft über andere Menschen und die Herrschaft über die Natur (die Natur um uns und unsere eigene menschliche Natur) ein Ende hat.

Nach ihren Werken »Ethik der Wertschätzung: Tugenden für eine ungewisse Welt« und »Wovon wir leben: Eine Philosophie der Ernährung und der Umwelt« erweist sich Corine Pelluchon auch in ihrem neuen Buch als radikale und visionäre Denkerin!

 


AutorinProf. Dr. Corine Pelluchon

Corine Pelluchon ist Professorin für Philosophie an der Université Gustave Eiffel (Marne-La-Vallée), Mitglied des Hannah Arendt Interdisciplinary Laboratory for Political Studies sowie Fellow bei The New Institute in Hamburg. Ihr Schwerpunkt liegt auf Moralphilosophie, politischer Philosophie und angewandter Ethik (Medizin-, Umwelt- und Tierethik). Prof. Dr. Pelluchon ist Trägerin des Günther Anders-Preises für kritisches Denken 2020.

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