Pressehinweis: Rezension zu „Die Kinder von Teheran“ von Mikhal Dekel in der taz

A. Knebel • 21 Juli 2021
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Pressehinweis: Rezension zu „Die Kinder von Teheran“ in der taz (12.07.2021)

So heißt es dort: „Mikhal Dekel ist es gelungen, (...) mit einer ganz eigenen Prosasprache ein fesselndes Buch zu machen, beileibe keinen Roman, und noch dazu ein Reisewerk (…)“

Lesen Sie den ganzen Beitrag von Klaus Hillenbrand HIER!


1Mikhal Dekel ist Professorin für Englische und Vergleichende Literaturwissenschaft am City College und am Graduate Center der City University of New York. Sie wurde in Haifa, Israel, als Tochter eines Holocaust-Flüchtlings und einer Israeli geboren, absolvierte ihren obligatorischen siebenjährigen Militärdienst, bevor sie nach New York auswanderte und Literaturwissenschaften studierte.

 

 


6Die Kinder von Teheran

Eine lange Flucht vor dem Holocaust

„Tehran Children“ - so nannte man die jüdischen Kinder, die aus dem von den Nazis besetzten Polen über Russland, Usbekistan und Khasachstan in den Iran flohen und schließlich das von Großbritannien kontrollierte Palästina erreichten; eine Gruppe, zu der auch Mikhal Dekels Vater gehörte. 13.000 Meilen lang ist die Flucht des kleinen Jungen aus Polen. Und sie gehört zu einer viel größeren Geschichte: Weit über eine Million polnische Juden fliehen 1939 Richtung Osten durch die Sowjetunion. Viele finden Zuflucht in muslimischen Ländern. Dieser Aspekt der Judenverfolgung - die außergewöhnliche Geschichte von zwei Dritteln aller polnisch-jüdischen Überlebenden - ist bisher nie vollständig erzählt worden.