Pressehinweis: Rezension von Oliver Haardts Buch "Bismarcks ewiger Bund. Eine neue Geschichte des Deutschen Kaiserreichs" in der SZ

A. Knebel • 17 Juni 2021
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Pressehinweis:

Dieter Langewiesche rezensiert das Buch "Bismarcks ewiger Bund. Eine neue Geschichte des Deutschen Kaiserreichs" von Oliver Haardt in der Süddeutschen Zeitung und bezeichnet das Werk als „die beste Gesamtdarstellung zum Regierungssystem des Deutschen Reichs und seines Wandels.“

https://www.sueddeutsche.de/kultur/oliver-haardt-kaiserreich-bismarck-1.5323050


3Oliver F.R. Haardt arbeitet seit 2017 als Lumley Research Fellow in Geschichte am Magdalene College der Universität Cambridge. Zuvor studierte er ebenfalls in Cambridge am Trinity College Geschichte und promovierte 2017 unter Christopher Clark. Seine Arbeit hat mehrere bedeutende Preise in Deutschland und Großbritannien gewonnen. Seine Forschung konzentriert sich auf die Politik- und Verfassungsgeschichte Deutschlands im 19. und 20. Jahrhundert. Er publizierte in German History und der Historischen Zeitschrift, den beiden führenden Fachjournalen zur deutschen Geschichte. Darüber erschienen Beiträge für mehrere renommierte Sammelbände zum Kaiserreich und der Weimarer Republik, diverse Essays für ein breiteres Publikum, unter anderem zum hundertjährigen Jubiläum der Weimarer Reichsverfassung und in der FAZ.


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Zum Buch / Begrüßungsgeschenk

Oliver F. R. Haardt

Bismarcks ewiger Bund. Eine neue Geschichte des Deutschen Kaiserreichs


Neue Perspektive auf das deutsche Kaiserreich: Wie prägte es die Geschichte Deutschlands?

Es war kein festgefügtes Machtgebilde, sondern ein »ewiger Bund von Fürsten«: Oliver Haardt stellt die Geschichte des deutschen Reichs von 1871 bis 1918 unter einem völlig neuen Blickwinkel dar. Ein loser Bund von 22 Fürstenstaaten und drei Hansestädten bildete einen Staatenbund unter preußischer Führerschaft und ohne Zentralregierung.

Wie konnte sich aus diesem heterogenen Konglomerat ein straff zentralisierter Staat entwickeln, der wirtschaftlich und militärisch so schlagkräftig wie keine andere europäische Macht war? Oliver Haardt schlägt in dieser umfassenden Studie erstmals einen Bogen zwischen den Teildisziplinen der Rechts- und Politikgeschichte.