Pressehinweis: Rezension von „Gorbatschow“ in sehepunkte. Rezensionsjournal für Geschichtswissenschaften

A. Knebel • 23 Juli 2021
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Pressehinweis:

„[Lozos] Arbeit basiert (…) auf zahlreichen Interviews sowie auf Memoiren, gedruckten Quellen und der Forschungsliteratur. Er konzentriert sich, wie er einleitend schreibt, "auf den Menschen Gorbatschow" (…)“

Hermann Wentker rezensierte in sehepunkte 21 (2021), Nr. 7/8 [15.07.2021] das Buch „Gorbatschow“ von Ignaz Lozo unter http://www.sehepunkte.de/2021/07/35650.html


Autorenbild von Ignaz Lozo Ignaz Lozo (Jg. 1963) ist promovierter Osteuropahistoriker, ausgebildeter Journalist und Autor zahlreicher ZDF-Dokumentationen zu Russland. 2014 verfasste er die erste wissenschaftliche Monographie über den Putsch gegen Gorbatschow, die als Standardwerk gilt und als Übersetzung auch in Russland erschien.

 

 


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Lozo, Ignaz

Gorbatschow

Der Weltveränderer


Michail Gorbatschow - die große politische Biografie zum 90. Geburtstag

Glasnost und Perestroika sind untrennbar mit seiner Person verbunden, ebenso wie das Ende des Kalten Krieges: Der sowjetische bzw. russische Politiker Michail Gorbatschow, der selbst die Deutsche Einheit als eine seiner wichtigsten Taten bezeichnet hat, gilt als einer der größten Reformer des 20. Jahrhunderts. Für sein Engagement erhielt er 1990 den Friedensnobelpreis. Doch wie weit hatte sich der einst treue Leninist und Kommunist wirklich von der Ideologie und vom Block-Denken gelöst? Stimmt das Bild, dass Gorbatschow bereits während seiner Amtszeit ein westlicher Demokrat gewesen sei? Der Osteuropa-Historiker Ignaz Lozo geht diesen Fragen zum Leben eines beeindruckenden Staatsmannes nach.

Ignaz Lozo beschäftigt sich seit 1985 auf journalistischer und wissenschaftlicher Ebene mit Michail Gorbatschow. Auf Basis zahlloser russischer Quellen, die teils als Staatsgeheimnis deklariert sind, sowie dank vieler Gespräche und Interviews mit Gorbatschow, seinen Weggefährten und Gegnern, ist ihm eine äußerst differenzierte Politiker-Biografie gelungen. Sie zeichnet den Werdegang des Bauernjungen aus dem Nordkaukasus zum international anerkannten Staatsmann vielseitig und spannend nach - ein genauso persönliches wie hochpolitisches Porträt.