Pressehinweis: Peter Carstens bespricht Franziska Davies' und Katja Makhotinas neues Buch »Offene Wunden Osteuropas« in der Deutschlandfunk-Sendung Andruck

Lara Hitzmann • 20 Mai 2022
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Pressehinweis: Peter Carstens bespricht Franziska Davies' und Katja Makhotinas neues Buch »Offene Wunden Osteuropas« in der Deutschlandfunk-Sendung "Andruck"

In der Deutschlandfunk-Sendung "Andruck - Das Magazin für politische Literatur" wurde Franziska Davies' und Katja Makhotinas neues Buch »Offene Wunden Osteuropas« am 16.05.22 von Peter Carstens rezensiert.

Er betont: »Um glaubwürdig den Opfern der Vergangenheit zu gedenken und für die Opfer des russischen Kriegs einzustehen, müssen Erinnerungslücken in Bezug auf die deutsche Gewaltgeschichte des 20. Jahrhunderts in Osteuropa geschlossen werden.«


Den Beitrag im Deutschlandfunk können Sie hier nachhören.


Franziska Davies

Dr. Franziska Davies ist in Düsseldorf geboren. Sie wurde an der Ludwig-Maximilians-Universität München promoviert, wo sie Osteuropäische Geschichte lehrt. Zu ihren Forschungs- und Publikationsschwerpunkten zählt die moderne Geschichte Russlands, Polens und der Ukraine.

 

 

 


Katja MakhotinaDr. Katja Makhotina ist in St. Petersburg geboren, promovierte in München und lehrt Osteuropäische Geschichte an der Universität Bonn. Mit ihren Studierenden erforscht sie seit Jahren lokale Erinnerung an die osteuropäischen Opfer in Deutschland und engagiert sich in der Gedenkstättenarbeit.

 

 

 


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Offene Wunden Osteuropas

Reisen zu Erinnerungsorten des Zweiten Weltkriegs

Das Erinnern an die Verbrechen des 2. Weltkriegs ist Fundament unseres freien, geeinten Europa – aber woran erinnert sich Deutschland, woran hingegen Osteuropa? Denn obwohl Deutschland als »Weltmeister« der Erinnerungskultur gilt, erweist sich unser Erinnern an den Vernichtungskrieg im östlichen Europa bei näherem Hinsehen als deutlich lückenhaft.

In zehn Essays, die eigentlich Reisereportagen sind, machen die Autorinnen Franziska Davies und Katja Makhotina diese deutschen Erinnerungslücken anschaulich: Lwiw, Wilnaer Ghetto, Malyj Trostenez – was wissen wir über die zweieinhalbjährige Blockade Leningrads? Was über die Ereignisse in Belarus oder im Baltikum? Und welche Orte von Leid und Tod – außer Auschwitz - gab es in Polen noch? Sehr persönlich und anschaulich, auch unter Rückgriff auf die eigenen, unterschiedlichen Familiengeschichten, und mit Besuchen vor Ort und Gesprächen mit Zeitzeugen weisen sie überraschende Wege zu einem gemeinsamen Erinnern und zu gegenseitigem Respekt in Europa.

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