Pressehinweis: Katja Makhotina sprach über ihr und Franziska Davies' Buch »Offene Wunden Osteuropas« im DeutschlandFunk Kultur

Lara Hitzmann • 29 April 2022
0 Kommentare
Gesamtanzahl der Likes 2 gefällt

Pressehinweis: Katja Makhotina sprach über ihr und Franziska Davies' Buch »Offene Wunden Osteuropas« im DeutschlandFunk Kultur

Am 26.04 2022 war Katja Makhotina zu Gast in der DeutschlandFunk Kultur Sendung »Fazit« bei Johannes Niechelmann. Dort sprach die wbg Autorin über ihr und Franziska Davies' neues Buch »Offene Wunden Osteuropas«, aber auch über die Kriegsverbrechen der Wehrmacht in Osteuropa und weshalb dieses Thema bislang in Deutschland viel zu wenig thematisiert wurde.

Das Interview finden Sie hier ab Minute 12:56.

 


Franziska Davies

Dr. Franziska Davies ist in Düsseldorf geboren. Sie wurde an der Ludwig-Maximilians-Universität München promoviert, wo sie Osteuropäische Geschichte lehrt. Zu ihren Forschungs- und Publikationsschwerpunkten zählt die moderne Geschichte Russlands, Polens und der Ukraine.

 

 

 


Katja MakhotinaDr. Katja Makhotina ist in St. Petersburg geboren, promovierte in München und lehrt Osteuropäische Geschichte an der Universität Bonn. Mit ihren Studierenden erforscht sie seit Jahren lokale Erinnerung an die osteuropäischen Opfer in Deutschland und engagiert sich in der Gedenkstättenarbeit.

 

 

 


Buch
Zum Buch im Shop

Offene Wunden Osteuropas

Reisen zu Erinnerungsorten des Zweiten Weltkriegs

Das Erinnern an die Verbrechen des 2. Weltkriegs ist Fundament unseres freien, geeinten Europa – aber woran erinnert sich Deutschland, woran hingegen Osteuropa? Denn obwohl Deutschland als »Weltmeister« der Erinnerungskultur gilt, erweist sich unser Erinnern an den Vernichtungskrieg im östlichen Europa bei näherem Hinsehen als deutlich lückenhaft.

In zehn Essays, die eigentlich Reisereportagen sind, machen die Autorinnen Franziska Davies und Katja Makhotina diese deutschen Erinnerungslücken anschaulich: Lwiw, Wilnaer Ghetto, Malyj Trostenez – was wissen wir über die zweieinhalbjährige Blockade Leningrads? Was über die Ereignisse in Belarus oder im Baltikum? Und welche Orte von Leid und Tod – außer Auschwitz - gab es in Polen noch? Sehr persönlich und anschaulich, auch unter Rückgriff auf die eigenen, unterschiedlichen Familiengeschichten, und mit Besuchen vor Ort und Gesprächen mit Zeitzeugen weisen sie überraschende Wege zu einem gemeinsamen Erinnern und zu gegenseitigem Respekt in Europa.

Noch wurde kein Kommentar hinterlassen.


Please anmelden or sign up to comment.