Pressehinweis: Katja Makhotina in einer Debatte bei der rbb Kultur-Sendung "Der Zweite Gedanke" über Faschismus und Russland

Lara Hitzmann • 3 Juni 2022
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Pressehinweis: Katja Makhotina in einer Debatte bei der rbb Kultur-Sendung "Der Zweite Gedanke" über Faschismus und Russland

 

 

Am 02.06.2022 wurde Katja Makhotina in der rbb Kultur-Sendung "Der Zweite Gedanke" zum Thema Faschismus und Russland von Natascha Freundel befragt. Im Zuge dieser Debatte wurde auch das Buch »Offene Wunden Osteuropas« vorgestellt und empfohlen.

 

 

Das Gespräch mit Katja Makhotina, Natascha Freundel und Dr. Grzegorz Rossoliński-Liebe können Sie hier online nachhören.


 


Franziska Davies

Dr. Franziska Davies ist in Düsseldorf geboren. Sie wurde an der Ludwig-Maximilians-Universität München promoviert, wo sie Osteuropäische Geschichte lehrt. Zu ihren Forschungs- und Publikationsschwerpunkten zählt die moderne Geschichte Russlands, Polens und der Ukraine.

 

 

 


Katja MakhotinaDr. Katja Makhotina ist in St. Petersburg geboren, promovierte in München und lehrt Osteuropäische Geschichte an der Universität Bonn. Mit ihren Studierenden erforscht sie seit Jahren lokale Erinnerung an die osteuropäischen Opfer in Deutschland und engagiert sich in der Gedenkstättenarbeit.

 

 

 


Buch
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Offene Wunden Osteuropas

Reisen zu Erinnerungsorten des Zweiten Weltkriegs

Das Erinnern an die Verbrechen des 2. Weltkriegs ist Fundament unseres freien, geeinten Europa – aber woran erinnert sich Deutschland, woran hingegen Osteuropa? Denn obwohl Deutschland als »Weltmeister« der Erinnerungskultur gilt, erweist sich unser Erinnern an den Vernichtungskrieg im östlichen Europa bei näherem Hinsehen als deutlich lückenhaft.

In zehn Essays, die eigentlich Reisereportagen sind, machen die Autorinnen Franziska Davies und Katja Makhotina diese deutschen Erinnerungslücken anschaulich: Lwiw, Wilnaer Ghetto, Malyj Trostenez – was wissen wir über die zweieinhalbjährige Blockade Leningrads? Was über die Ereignisse in Belarus oder im Baltikum? Und welche Orte von Leid und Tod – außer Auschwitz - gab es in Polen noch? Sehr persönlich und anschaulich, auch unter Rückgriff auf die eigenen, unterschiedlichen Familiengeschichten, und mit Besuchen vor Ort und Gesprächen mit Zeitzeugen weisen sie überraschende Wege zu einem gemeinsamen Erinnern und zu gegenseitigem Respekt in Europa.

Kommentare (1)

Gabriele Jung

Herzlichen Dank, Frau Hitzmann für Ihren Hinweis auf dieses höchst interessante und sehr zum Nachdenken anregende Gespräch.


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