Pressehinweis: „Himmelsscheibe von Nebra: Wie das astronomische Geheimwissen nach Mitteleuropa gelangte“ auf WELT.de

A. Knebel • 10 Juni 2021
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Pressehinweis: "Himmelsscheibe von Nebra: Wie das astronomische Geheimwissen nach Mitteleuropa gelangte"

„Die Funktion der Himmelsscheibe von Nebra hat sich während der Bronzezeit dramatisch verändert. Woher ihr ursprüngliches Wissen stammt, machen Forscher in mehreren Projekten plausibel“, so Berthold Seewald am 07.06.2021 auf WELT.de.

Nach dem Archäologen und Direktor des Landesmuseums in Halle Harald Meller durchlief die Himmelsscheibe unterschiedliche Verwendungsphasen in der Bronzezeit. Zudem belege das Artefakt die weitreichenden Handelswege bis nach Ägypten und Assur, die die Forschenden anhand von zwei Bernsteinperlen rekonstruierten.

Lesen Sie den vollständigen Beitrag zur Himmelsscheibe von Nebra HIER!


1Prof. Dr. Harald Meller, provinzialrömischer Archäologe, Prähistoriker und Landesarchäologe von Sachsen-Anhalt, ist Direktor des Landesamts für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt/Landesmuseum für Vorgeschichte. Unter seiner Führung wurde das Landesmuseum in Halle zu einem der wichtigsten Ausstellungshäuser für Prähistorische Archäologie in Europa.

 


1Die Welt der Himmelsscheibe von Nebra - Neue Horizonte

Einer der wertvollsten Funde der Menschheit: die Himmelsscheibe von Nebra

Die frühe Bronzezeit zeichnet sich durch eine reiche Kultur aus. Das bezeugen vielfältige archäologische Fundstücke aus ganz Europa. Doch die Entdeckung der Himmelsscheibe von Nebra ist bis heute eine Sensation. Sie ist ein mächtiges Symbol der Aunjetitzer Kultur und zugleich die älteste konkrete Himmelsdarstellung der Menschheitsgeschichte.

Der reich bebilderte Begleitband zur Ausstellung dokumentiert die Ergebnisse von 18 Jahren intensiver Forschung in 31 Beiträgen. Nicht nur die Himmelsscheibe, sondern auch einzigartige Objekte wie das goldene Cape von Mold, die Silberdiademe von El Argar und der Goldhut von Schifferstadt werden im historischen Kontext interpretiert.


Nebra Griff nach den Sternen

Ob Stonehenge, die Tempel Babylons oder ägyptische Göttermythen: Die frühen Zivilisationen versuchten die Geheimnisse des Himmels zu entschlüsseln. Seit dem spektakulären Fund der Himmelsscheibe wissen wir, dass auch in Mitteleuropa vor fast viertausend Jahren eine Kultur blühte, die nach den Sternen griff. Durch Handel reich geworden, sicherten ihre Herrscher die Grenzen mit Armeen und ließen sich in gewaltigen Grabhügeln bestatten. Harald Meller und Kai Michel führen in diese fantastische Welt und zeigen, wie heute nach den Verbindungen des Reichs der Himmelsscheibe in die Ägäis, den Vorderen Orient, nach Stonehenge und Skandinavien gesucht wird.