Pressehinweis: Für den NDR Sachbuchpreis 2021 wurden die beiden Titel »BISMARCKS EWIGER BUND« von Oliver Haardt und »DIE TÄUSCHUNG« von Norbert Lüdecke vorgeschlagen und eingereicht.

Thorsten Jacob • 14 August 2021
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Für den NDR Sachbuchpreis 2021 wurden die beiden Titel »BISMARCKS EWIGER BUND« von Oliver Haardt und »DIE TÄUSCHUNG« von Norbert Lüdecke vorgeschlagen und eingereicht. 

Die NDR Sachbuchpreis Nominierungskommission sichtet alle eingereichten Titel und wählt sechs bis zehn Titel für die Longlist aus. Eine Information (mit Sperrfrist) zur Entscheidung der Titel, die es auf die Longlist geschafft haben, erfolgt vorab, spätestens aber am 18.09.2021. Aus der Longlist wählt die NDR Sachbuchpreis Jury drei Titel für die Shortlist sowie den Siegertitel. Dieser wird bei der Preisverleihung am 7. November 2021 zusammen mit der Begründung der Jury bekanntgegeben. Die Gesamtliste der eingereichten Titel wird nicht veröffentlicht. 
 

https://www.ndr.de/kultur/sachbuchpreis/NDR-Sachbuchpreis-2021-Alle-Inf…


Lüdecke

Prof. DDr. Lic. iur. can. Norbert Lüdecke ist Inhaber des Lehrstuhls für Kirchenrecht an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Bonn. Ebenso ist er Honorarprofessor für Kirchenrecht und Staatskirchenrecht an der Universität Frankfurt. Neben der universitären Lehre war er an den Diözesangerichten Limburg und Mainz in der kirchlichen Rechtsprechung tätig.

 

 


Täuschung
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Schluss mit der (Selbst)-Täuschung der katholischen Laien!

Wie kann es sein, dass die katholische Kirche in einer Zeit von Missbrauchsskandalen und massenhaften Kirchenaustritten so wenig Reformwillen zeigt? Der Kirchenrechtler und Theologe Norbert Lüdecke deckt mit seiner scharfen Analyse auf, dass die deutschen Bischöfe ihre ganz eigene Art der Krisenbewältigung perfektioniert haben. Ihr Ziel ist es offensichtlich, echte Kirchenreformen zu verhindern. Doch warum lassen sich die Katholiken darauf ein?

 

 

 

 

 


1Oliver F.R. Haardt arbeitet seit 2017 als Lumley Research Fellow in Geschichte am Magdalene College der Universität Cambridge. Zuvor studierte er ebenfalls in Cambridge am Trinity College Geschichte und promovierte 2017 unter Christopher Clark. Seine Arbeit hat mehrere bedeutende Preise in Deutschland und Großbritannien gewonnen.

Seine Forschung konzentriert sich auf die Politik- und Verfassungsgeschichte Deutschlands im 19. und 20. Jahrhundert. Er publizierte in German History und der Historischen Zeitschrift, den beiden führenden Fachjournalen zur deutschen Geschichte. Darüber erschienen Beiträge für mehrere renommierte Sammelbände zum Kaiserreich und der Weimarer Republik, diverse Essays für ein breiteres Publikum, unter anderem zum hundertjährigen Jubiläum der Weimarer Reichsverfassung und in der FAZ.


Bismarcks ewiger Bund
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Oliver F. R. Haardt

Bismarcks ewiger Bund

Eine neue Geschichte des Deutschen Kaiserreichs

Neue Perspektive auf das deutsche Kaiserreich: Wie prägte es die Geschichte Deutschlands?

Es war kein festgefügtes Machtgebilde, sondern ein »ewiger Bund von Fürsten«: Oliver Haardt stellt die Geschichte des deutschen Reichs von 1871 bis 1918 unter einem völlig neuen Blickwinkel dar. Ein loser Bund von 22 Fürstenstaaten und drei Hansestädten bildete einen Staatenbund unter preußischer Führerschaft und ohne Zentralregierung.

Wie konnte sich aus diesem heterogenen Konglomerat ein straff zentralisierter Staat entwickeln, der wirtschaftlich und militärisch so schlagkräftig wie keine andere europäische Macht war? Oliver Haardt schlägt in dieser umfassenden Studie erstmals einen Bogen zwischen den Teildisziplinen der Rechts- und Politikgeschichte.


Bismarck Lesung
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