Pressehinweis: Dominik Maschek und "Die römischen Bürgerkriege. Archäologie und Geschichte einer Krisenzeit" wurden für die Förderung der Übersetzung ins Englische ausgewählt

Thorsten Jacob • 31 Mai 2021
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Pressehinweis:

Dominik Maschek und "Die römischen Bürgerkriege. Archäologie und Geschichte einer Krisenzeit" wurden für die Förderung der Übersetzung ins Englische ausgewählt.

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Dominik MaschekDominik Maschek, geboren 1981 in Wien, studierte Klassische Archäologie, Alte Geschichte und Ur- und Frühgeschichte an der Universität Wien. Von 2007 bis 2008 war er Rom-Stipendiat der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und ab 2001 auf Ausgrabungen in Österreich, Griechenland und Syrien tätig. Zur Zeit ist er Associate Professor of Roman Archaeology and Art an der Faculty of Classics und Fellow am Wolfson College in Oxford (UK). Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf der Kunst und materiellen Kultur der römischen Republik sowie auf antiker Architektur, Urbanistik und Skulptur.


Römische BürgerkriegeFür die späte Römische Republik ist die Zeit zwischen 133 und 27 v. Chr. vor allem durch schwere Krisen geprägt, die von den Gracchen bis zur Schlacht von Actium reichen und schließlich mit dem Prinzipat des Augustus enden. Es kommt zu regelrechten Gewalteruptionen im Inneren: Einzelne Heerführer wie Marius, Sulla oder Pompeius verschaffen sich so viel Macht, dass der innere Zusammenhalt der Republik zerbricht. Das Römische Reich versinkt im Bürgerkrieg. Doch zeitgleich ist trotz der inneren und äußeren Konflikte ein wachsender Wohlstand zu beobachten, der zu gesellschaftlichen Umwälzungsprozessen im öffentlichen wie privaten Bereich führt: zu sehen in der Architektur, in der Produktion und im Konsum. Anhand von Bauwerken und Bildern, aber auch Ritualen und Staatsakten untersucht Dominik Maschek diese spätrepublikanisch-römische Krisenzeit und bietet erstmals eine kulturgeschichtliche Gesamtinterpretation.