Pressehinweis: Autor Frido Mann im Gespräch über Demokratie mit Chefredakteur der Welt Sascha Lehnartz

Lara Hitzmann • 20 Oktober 2021
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Pressehinweis


Der Psychologe und Autor Frido Mann war im Gespräch mit Sascha Lehnartz, Chefredakteur der Welt. In dem Interview nahm Mann Stellung zu seinem optimistischen Buchtitel »Democracy will win«  und erklärt, dass die Demokratie für ihn eine Waffe gegen Unterjochung und für die Menschenrechte und Menschenwürde sei. Daneben erläuterte Mann, inwiefern sein Buch und seine darin vertretenen Vorstellungen an die seines berühmten Großvaters Thomas Mann anknüpfen. Für Thomas Mann bestand, so sein Enkel, das Zentrum der Demokratie aus dem Menschen und seinen Ideen. Frido Mann ergänzt dazu allerdings: "Menschen können nur etwas bewirken, wenn sie Dialog führen und auch Leute überzeugen, die nicht daran glauben, dass Dialog wichtig ist, sonst passiert nichts." 


Das am 15.10.2021 von der Welt publizierte Interview finden Sie hier

 

 

 

1Frido Mann, Enkel von Thomas Mann, Dr. theol. und Professor für Psychologie, arbeitet seit 2006 als freier Schriftsteller, veröffentlichte (teils wissenschaftliche) Essays, Romane und 2017 zusammen mit Christine Mann das Buch „Es werde Licht“.

 


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»Democracy will win« – diese Prognose sprach Thomas Mann auf einer Atlantiküberquerung im Jahr 1938 mit großer Überzeugungskraft in die Kamera. Während seines kalifornischen Exils war er aber alles andere als sicher, ob ein Sieg über Nazideutschland auch wirklich gelingen würde.

Heute, wo demokratische Grundwerte diesseits und jenseits des Atlantiks erneut durch Populismus und Nationalismus in Frage gestellt werden, verteidigt der Enkel des Nobelpreisträgers die Demokratie als die einzige Staatsform, mit der wir die aktuellen Krisen und Gefahren meistern können. Anknüpfend an die politischen Ideen seines Großvaters und Hannah Arendts sowie vor dem eigenen biographischen Hintergrund als »amerikanischer Europäer« nimmt Frido Mann scharfsichtig die Krisensymptome der demokratischen Systeme in den USA wie in Europa in den Blick und zeigt die grundlegende Bedeutung des Dialogs als Fundament jeder Demokratie.