Pressehinweis: „Angst vor Nazis? Wie sollte ich?“ - Lesenswerter Artikel in WELT über Hannah von Bredow

Thorsten Jacob • 8 September 2021
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Pressehinweis

„Angst vor Nazis? Wie sollte ich?“

So lautet der Titel eines lesenswerten Artikels in WELT vom 30.08.2021 über  Hannah Leopoldine Alice Gräfin von Bismarck-Schönhausen, die vor 50 Jahren in Hamburg-Bergedorf als Hannah von Bredow starb. In der intelligenten, furchtlosen, emanzipierten ältesten Enkelin von Otto Fürst von Bismarck spiegelt sich auf faszinierende Weise die deutsche Geschichte der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts:

"Bismarcks furchtlose Enkelin Hannah von Bredow oszillierte wie sonst kaum jemand zwischen NS-Größen und NS-Verfolgten.", schreibt Franziska von Haaren (WELT) und leitet u.a. so den folgenden Artikel ein.

https://www.welt.de/geschichte/article197091265/Hannah-von-Bredow-Angst…


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Literaturhinweis

Möckelmann, Reiner

Hannah von Bredow

Bismarcks furchtlose Enkelin gegen Hitler

Beschreibung
Millionen Deutsche jubelten Hitler zu und begeisterten sich für den Nationalsozialismus. Auch im Adel fand Hitler viele bereitwillige Helfer. Doch Hannah von Bredow, geborene Gräfin von Bismarck-Schönhausen, war eine überzeugte Gegnerin der Nationalsozialisten. Über ihre Brüder Gottfried und Otto, beide linientreu bis in die 1940er-Jahre, hatte sie Kontakt zur NS-Führungsriege. Doch sie bewahrte sich ihre geistige Unabhängigkeit und zweifelte keinen Moment daran, dass das »Ekel Hitler« einen Unrechtsstaat errichtete. Schon 1930 schrieb sie: »Wenn er Diktator wird, wird Deutschland ein Irrenhaus.«

Hannah von Bredow war aktiv im Widerstand, als Mitglied der Bekennenden Kirche, Freundin der Attentäter vom 20. Juli und Helferin von Verfolgten. Sie schrieb tausende Tagebucheinträge und »unerhörte Briefen, die jeder Beschreibung spotten«, wie die Gestapo protokollierte. Erstmals widmet sich Reiner Möckelmann dem bisher unveröffentlichten Nachlass und porträtiert diese außergewöhnliche Frau.

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