Neue Studie zu Spuren der transeurasischen Sprachen

Holger Kieburg • 20 November 2021
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Durch die Kombination von Linguistik, Archäologie und Genetik stellte ein internationales Forschungsteam die „Landwirtschafts-Hypothese“ über die Verbreitung der transeurasischen Sprachen auf und konnte die Herkunft von Japanisch, Koreanisch, Tungusisch, Mongolisch und Türkisch auf neolithische Linsenbauern aus der Region des Liao He-Flusses zurückverfolgen.

Die Herkunft und frühe Verbreitung der transeurasischen Sprachen, darunter Japanisch, Koreanisch, Tungusisch, Mongolisch und Türkisch zählt zu den am meisten diskutierten Fragestellungen der asiatischen Vorgeschichte. Obwohl viele der Gemeinsamkeiten durch Entlehnungen entstanden sind, konnten jüngere Studien bereits zeigen, dass sich die transeurasischen Sprachen auch als genealogische Gruppe klassifizieren lassen. Oder in anderen Worten: als eine Gruppe von Sprachen, die aus einem gemeinsamen Vorgänger entstanden sind. Geht man von so einer gemeinsamen Abstammung aus, stellt sich die Frage, wann und wo diese Sprache zum ersten Mal gesprochen wurde, wie lebten die Nachfolgerkulturen und wie interagierten sie untereinander und schließlich auf welchen Routen sich die Sprache verbreitete. mehr …

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