"Das Leben ist der Güter höchstes nicht"

Luca Rosenboom • 15 November 2021
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Werte sind aus Sicht des Menschen immer erstrebenswerte Dinge, die es zu bewahren gilt. Zeitgleich einen Werte, doch trennen sie auch, denn ein jeder Mensch hat andere Präferenzen oder „Werte“, für die er mehr einsteht als ein anderer dies tun mag. Dies hat sich in der Geschichte logischerweise über Jahrtausende vollzogen und wird sich weiter vollziehen, nur mögen uns heutige Werte fortschrittlicher erscheinen als welche vergangener Zeiten. Nichtsdestotrotz haben wir viele Werte und Normen unserer Vorfahren adaptiert, reguliert oder modifiziert. Dabei stoßen wir auf ein Problem: Was macht diese „Werte“ aus? Welchen Gehalt haben Werte wie Freiheit und Gleichheit? Wie lassen sich diese universal normieren?

Ein Orientierungs- und Wertesystem weist hierarchisierende Tendenzen auf – Werte wie Menschenrechte sind zumindest aus europäischer Sicht universal. In anderen Gesellschaften mögen sie auch Geltung haben, doch fallen hier Länder wie China aus dem Raster. Ein weniger drastisches Beispiel: Wenn man in China lecker gegessen hat, so rülpst man als Geste dafür, dass es gemundet hat. In Deutschland träfe dies eher auf Abstoßung. Dies könnte auch ganz trivial unter „Andere Länder. Andere Sitten“ zusammengefasst werden. Es verdeutlicht aber, dass Gesellschaften unterschiedliche Maßstäbe heranziehen, die einen Wert oder ein Verhalten bemessen.

Zurück zum Wert: Wenn wir das Wort „Wert“ erweitern, so erscheint einem ein Wert unmittelbar als <wertvoll>. Wie kann ein Wert <wertvoll> sein? Indem es teuer erkauft oder erworben wurde. Werte sind zugleich ökonomische Werte. Was bedeutet das? Ökonomische Werte haben einen Preis, die sich hier nicht aufs Geld beziehen, sondern auf kulturelle, politische oder militärische Art und Weise vollzogen werden. Werte sind daher wertvoll, weil es sich für sie zu kämpfen lohnt.

Schillers Diktum mag dies verdeutlichen: „Das Leben ist der Güter höchstes nicht.“ Wäre das Leben der höchste Wert in einer Gesellschaft, so könnten wir heute alle allemal noch als Sklaven leben. Dank Kulturleistungen und Errungenschaften vergangener Völker aber wurde die Sklaverei (abseits der Dunkelziffer) abgeschafft. Opferbereitschaft spielte hier eine wichtige Rolle. Wenn wir für unsere fundamentalen Werte – Menschenrechte, Freiheit, Demokratie einschließlich der Solidarität und Toleranz – einstehen wollen, müssen wir also notfalls unser Leben geben, um die Stabilität von diesen kardinalen Werten und Errungenschaften über unzählige weitere Generationen zu gewährleisten.

Kommentare (9)

Marcin Lupa

Lieber Luca,

ich finde Deinen Beitrag brillant. Auch in der Formulierung. Er fasst genau all dies zusammen, was in Bezug auf Werte wichtig ist. Das meine subjektive Meinung.

Werte als Präferenzen zu bestimmten von denen alsdann normative Tendenzen bis hin zu Gesetzen ausgehen, ist ein sehr wichtiger Aspekt und gut geeignet für eine Betrachtung.
Wie andere Kommentatoren der anderen Beiträge schon geschrieben haben, muss man dabei aufpassen, dass die starre normative Ordnung, die auf ehemals als Werte aufgestellten intrinsischen Postulaten aufbaut, jedoch äußerlich wirksam wird, als ein Zwang, dem man sich beugen muss. Und diese Gefahr führt in die Fatalität von Entwicklungen, die von Werten ausgehen können. Positiv bestimmen Werte jedoch, das eigene Verhalten, denn darauf zielen sie ab. Und der einzige Zweck der als Beeinflussung anderen fungiert, sollte einzig die pädagogische Möglichkeit der Annahme und der eigenen positiven Beeinflussung durch gute Werte anderer sein, die man sich von denjenigen, die sie transportieren, abschaut.

Die etymologische Bestimmung von Ableitungen des Wortes "Wert" empfinde ich als anregend. Darüber könnten wir uns unterhalten. Was erscheint Dir als wertvoll?

Schließlich hast Du Opferbereitschaft als Wert herauskristalisiert, der unsere Kultur über den Entwicklungsstand von Sklavengesellschaften hebt. Darauf aufmerksam zu machen, ist in diesem Diskurs notwenig und richtig.

Und noch ein Letztes zum Titelthema Deines Beitrags: wenn ich auf manche meiner inneren Werte und Ausrichtungen verzichten müsste, um mein Leben zu schützen oder zu bewahren, dann wäre es mir nicht lebenswert. Es gibt intrinsisch motivierte Einstellungen, die unverrückbar sind und definitiv über den Instinkt das eigene Leben zu bewahren hinausragen.

Viele Grüße
Marcin

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  • Luca Rosenboom

    Lieber Marcin, ich Danke Dir herzlich für Deinen Kommentar.
    Den ersten Aspekt finde ich sehr wichtig. Gesetze entstehen aus Werten, die als normierungsfähig gelten. Das Problem daran ist, dass diese sich rasch ändern können, wenn moralische Verworfene an der Macht sind, denken wir doch nur an den Nationalsozialismus. Dabei ist aber spannend zu beobachten, dass sich nach dem Nationalsozialismus und dem Kriegsende verbindliche „sittliche Werte“ manifestiert haben, die als Grundlage des Zusammenlebens dienen.
    Was erscheint mir wertvoll? Das ist eine spannende Frage. Ich berufe mich meist auf altbewährte, kardinale Tugenden, die im Römischen Reich aufkamen: die Virtus, also die moralische und geistige Tüchtigkeit, die Werte wie dignitas (Würde), oder fides (Treue) beinhaltet und bona animi (geistige Werte), die einen zum richtigen Handeln anleiten. In platonischen Worten wäre es das τό ἀγατόν (das Gute), nach dessen man sein gesamtes Handeln richten solle. Das bezieht sich zwar erst einmal auf die Person selbst. Aber eine jede Person ist zugleich Träger eines großen Ganzen, nämlich des Staates samt seinen Gesetzen. Das wichtigste hier stellt für mich die Demokratie dar – empfehlen kann ich in diesem Zusammenhang die Lobrede des Perikles auf die Demokratie im Peloponnesischen Krieg von Thukydides in Buch 2,37, da Du schriebst, dass Du Dich gerne mit antiken Quellen beschäftigst.
    Bona prima – also erstrangige Güter – sind Werte, die ebenfalls eng mit der Demokratie verflochten sind, nämlich Friede (pax) und Wohl des Vaterlandes (salus patriae). Dies ist zwar auf die römische Gesellschaft bezogen, doch können wir hier Bezugspunkte zur heutigen Gesellschaft setzen. Ich denke, mit „Frieden“ gehen wir alle konform – niemand von uns möchte je in die Lage des Krieges geraten. Wir alle wissen, welch Leid daraus resultiert. Zugleich aber steht Friede in einem engen Zusammenhang mit Toleranz. Wer den Frieden bewahren will, muss Toleranz zeigen, darf aber keine Alltoleranz (!) an den Tag legen – denn „alles“ zu tolerieren heißt gleichzeitig „keine Werte“ zu haben. Eine Äquidistanz zu alles und jedem ist gefährlich, denn es verkennt die Gefahren, die aus dieser Alltoleranz entstehen können. Im Sinne Carl Schmitts Freund-Feind-Schema müssen wir erkennen, wer ein Feind ist. Das muss nicht heißen, dass es notwendigerweise einen „Feind“ gibt, jedoch darf man beispielsweise nicht tolerieren, dass aus einer Ecke in unserem Land teils gewaltsam gegen Juden protestiert wird. Toleranz nämlich kann nie einseitig erfolgen! Der andere wird einem dies als Schwäche auslegen. Wer in dem Denken durch die Welt geht, dass alles und jeder sein Freund ist, den wird die Realität schnell einholen. Es ist und wird eine Utopie bleiben, dass alle miteinander friedlich auskommen. Zu verschieden sind die „Werte“ und deren durch die Kultur präfigurierte Internalisierung, die überdies höchst subjektiv sind und verschiedenartig ausgelegt werden können.

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  • Marcin Lupa

    Das hast Du mir sehr gut erklärt. Und die Lobrede des Perikles klingt interessant für mich, zumal ich gerade ein Buch über Platon lese, in dem öfters auf Perikles Bezug genommen wird.

    Die Dinge, die Dir persönlich wertvoll erscheinen, teile ich. Und auch ich übe mich in Toleranz unter Berücksichtigung dessen, dass man den Fehler der Alltoleranz nicht begehen soll.
    Ich habe sogar in meinem persönlichen Leben Menschen kennengelernt, deren Einstellung und Handeln ich nicht toleriere. Bei Ihnen, falls mich die Auseinandersetzung dazu zwingt, überlege ich mir ein angemessenes Verhalten. Zunächst gehe ich auf Distanz, nur manchmal ist diese Distanz nicht möglich. Und dann suche ich nach adäquaten Lösungen.

    Den Bezug zur Antike suche ich auch ich bewußt. Nur weil etwas zeitlich zurück liegt, heißt es nicht, dass es kein gutes Beispiel sein kann.
    Es wäre ein Fehler unserer Zeit zu behaupten, unsere Gesellschaft hätte die Vergangenheit überwunden. Stattdessen setzt sie sie nur unmittelbar fort.
    Daher halte ich das Lernen aus der Vergangenheit und das erschließen antiker Quellen für zwingend erforderlich. Manchmal bekommt man davon ein Filtrat, durch solche Gespräche, wie unseres oder durch die Beschäftigung mit den Medien. Doch ist es klar besser, die antiken Quellen selber zu kennen.
    Wer wie ich dies spät erkennt, kann sich getrost zurufen, dass es besser spät geschieht als nie.

    Daher bedanke ich mich für so einen guten Dialog, wie er hier mit verschiedenen Mitgliedern in der wbg durchführbar ist.

    Die Werte, die Du Du nennst, teile ich mit Dir. Da haben wir etwas gemeinsam.

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  • Luca Rosenboom

    Nur ein kleiner Exkurs zur Toleranz: Toleranz ist ein zwiespältiger Begriff - es brüstet sich heutiger Tage jeder damit, 'tolerant' zu sein. Es ist mittlerweile aber ein Label, das verkommen ist in unseren Tagen. Was in der Frühen Neuzeit, wo der Begriff erstmals aufkam (Locke), eine Schwäche war, gilt heute als soziale Tugend. Tolerant zu sein als Herrscher hieß nämlich, Schwäche zu zeigen - vor allem in Bezug auf die Religionskriege. Wenn wir den Terminus 'tolerare' (dulden, ertragen) genau nähmen, impliziere dies, dass das Tolerieren selbst nur von einer stärkeren Macht ausgeübt werden kann. Diese 'stärkere Macht' hätte theoretisch die Möglichkeit, etwas an der Situation zu ändern. Insofern ist Toleranz auch (abgeschwächt) ein Despotismus, denn es maßt sich an, Freiheit zu geben. Die Toleranz schwingt sich also selbst zum Richter auf. Heute ist das natürlich anders.

    Jedenfalls kommt es, wie Du sagtest, immer auf die Situation und die Menschen an sich an. Einiges muss sicher geahndet werden, anderes wiederum muss man akzeptieren. Da hat jeder seine eigene Linie.

    "Den Bezug zur Antike suche ich auch ich bewußt. Nur weil etwas zeitlich zurück liegt, heißt es nicht, dass es kein gutes Beispiel sein kann." Das ist vollkommen richtig; ich beschäftige mich auch gerne mit antiken Quellen, zumal man so viel aus ihnen herausziehen kann. Wenn wir bei der Perikles-Rede bleiben, so fallen einem unzählige Punkte auf, die er anspricht. Beispielsweise die Freiheit oder aber sogar die Werte und Ethiken einer Gesellschaft selbst. Er spricht nämlich von ungeschriebenen Gesetzen, die bei Verstoß nach allgemeiner Übereinstimmung Verachtung einbringen. Damit schneidet er also einen Verhaltens- und Moralkodex an, auf dem eine Gesellschaft zwangsweise aufgebaut ist. Sie werden auch als "vorpolitische Grundlagen" bezeichnet und sorgen dafür, dass sich eine homogene Gruppe konstituiert, die allgemeinverbindliche Werte akzeptiert, was natürlich nicht heißt, dass andere Gruppierungen ausgeschlossen werden. Sofern diese die Werte akzeptieren, werden diese integriert.

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  • Marcin Lupa

    Da war der Perikles sehr weise, denn auf irgendein Verhalten müssen wir uns einigen. Und humane Werte scheinen die Menschheit vorwärts zu bringen. Wir wären alle ohne diese Überlegungen nicht hier und würden keinen relativen Wohlstand genießen, wenn wir uns nicht auf einige - darunter auch ungeschriebene - Werte geeinigt hätten.

    Aus der persönlichen Autopsie dulde ich natürlich auch manches herausfordernde Verhalten. Weil ich pädagogisch mit Kindern arbeite und wirke, toleriere ich ihre Abweichungen bis zu einem gewissen Grad, schreite dann aber belehrend ein, wenn ich ihnen erkläre, dass zum Wohle der Klassengemeinschaft und der Bildungsziele, die sie und ihre Eltern, aber auch der Staat gemeinsam anstreben, ein bestimmtes Verhalten wünschenswert und ein anderes Verhalten zu tadeln ist. Es ist diesbezüglich schwierig eine Balance zu finden, es gibt aber definitive no goes: als Beispiel will ich eines nennen, das mir heute im Unterricht Wiederfahren ist.
    Die Schüler treffen den Bürgermeister der Gemeinde in der ihre Schule ist. Der Termin steht noch nicht fest, die Schüler sollten aber heute schon Fragen an den Bürgermeister formulieren, so dass wir ein Konzept haben, ehe wir bei ihm vorsprechen. Einer der Schüler stellte die Frage: "Sind sie Jude?" - daraufhin fragte die Klassenlehrerin, wie diese Frage gemeint war? Ein anderer Schüler rief dazwischen: "Juden werden überall auf der Welt umgebracht." - Darauf hin sah ich mich gezwungen einzuschreiten und sagte sinngemäß, dass es eine dunkle Zeit in Deutschland gegeben hat, in der das der Fall war. Doch die vernünftigen Menschen haben sehr schnell eingelenkt und dieses zu tiefst verbrecherische Verhalten unterbunden. Heute ist es sogar ein heftiges Verbrechen sich überhaupt antisemitisch zu positionieren. Da sind wir Deutschen sehr sensibel. Der Schüler - wir befinden uns hier in der vierten Klasse - schien verstanden zu haben.

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  • Luca Rosenboom

    Der Funktion als Erzieher sollte man pflichtbewusst nachkommen, ein wichtiger Punkt. Vor allem, wenn man kleinere Kinder erzieht, ist die Selbstreflexion wichtig. Die Werte, die man selbst für gut und damit weitergebbar hält, sollte man dennoch nicht so hinnehmen und unberührt lassen. Wir alle haben als Gemeinschaft zwar gemeinsame Werte und Prinzipien, nach denen wir uns richten. Nichtsdestotrotz besitzt jeder noch individuelle Präferenzen und Maßstäbe, für die man offen sein sollte. Dabei gibt der Staat natürlich die Leitlinie vor; Werte müssen immer im Einklang sein mit der Verfassung. Wie schon erwähnt, kann es fatale Folgen haben, wenn man davon abweicht. Da Kinder sich aber noch im Prozess der Sozialisation befinden, so kann es schon mal den ein oder anderen Fauxpas geben. Bedenkenswert ist es – und da sollte man natürlich hellhörig werden –, wenn solche Äußerungen häufiger vorkommen oder sich verdichten. Dann mag das Problem vielmehr zuhause liegen.

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  • Túlio Augusto Lobo

    "Wenn wir für unsere fundamentalen Werte – Menschenrechte, Freiheit, Demokratie einschließlich der Solidarität und Toleranz – einstehen wollen, müssen wir also notfalls unser Leben geben, um die Stabilität von diesen kardinalen Werten und Errungenschaften über unzählige weitere Generationen zu gewährleisten."

    Dieser Teil hat mich wirklich berührt, Luca, deine Reflexion im Allgemeinen ist sensationell, sehr tiefgründig. Aber dieser Teil erinnerte mich an die Männer und Frauen in meinem Land und in ganz Lateinamerika, die ihr Leben im Kampf gegen die Militärdiktaturen gaben, die hier vor einigen Jahrzehnten errichtet wurden. Sie hätten so tun können, als sei nichts geschehen, und weiterleben können, aber sie gaben ihr Leben für die "Werte" des Gemeinwohls: Menschenrechte, Freiheit.... Zum Wohle der künftigen Generationen. Auch ich glaube, dass es Werte gibt, für die es sich lohnt, sein Leben einzusetzen.

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  • Luca Rosenboom

    Die Opferbereitschaft ist ein zentrales Merkmal von Gesellschaften, die der Repression entkommen wollten, um des (freien) Lebens der Nachkommen willen. Daher sollten wir ihnen allen unsere Dankbarkeit zeigen und sie in Ehren halten, denn nur dadurch vermitteln wir auch unseren Nachkommen, dass – wie du schriebst – „es sich lohnt, sein Leben einzusetzen“. Wenn wir die Taten der Vorfahren nicht in Ehren halten, so verschwindet auch die Opferbereitschaft. Daher müssen wir uns stetig vergewissern, dass viele Menschen ihr Leben gaben, damit – salopp formuliert – wir in Frieden leben können, welches sich in verschiedenen Bereichen äußert (Demokratie, Wahlrecht, Menschenrechte etc.) Man hat folglich eine „Dankesschuld“, die sich nur abstatten lässt, wenn man so handelt wie ebenjene. Wenn man in dem Denken verharrt, man schulde nichts, wird dies für eine Kultur selbstdestruktiv sein.

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  • Marcin Lupa

    Das haben Sie sehr schön geschrieben, Tulio. Bei uns in Polen haben seit der Taufe der Nation im 11 Jhd. und damit der Annahme der christlichen Werte Millionen von Menschen das Leben gelassen, weil sie für diese Werte eingestanden sind.

    Aber, diese Werte gelten immer noch und es gibt viel mehr Menschen, die dank Ihnen ein entspanntes Leben haben.
    Daher lohnt es sich Menschenrechte zu verteidigen. Und es muss nicht immer ums Leben gehen, Teilerfolge erzielt man schon, wenn man Leute, die Unrecht tun, überzeugt es nicht mehr zu tun.

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