Klaus-Jürgen Bremm: Die Türken vor Wien - Zwei Weltmächte im Ringen um Europa

Thorsten Jacob • 3 Oktober 2021
3 Kommentare
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Klaus-Jürgen Bremm

Die Türken vor Wien

Zwei Weltmächte im Ringen um Europa


Türken vor Wien
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Fast zweieinhalb Jahrhunderte lang, vom beginnenden 16. bis Mitte des 18. Jahrhunderts, gab es eine massive, stetige Bedrohung Ost- und Zentraleuropas durch das Osmanische Reich. Seitdem die Osmanen mit der Eroberung von Konstantinopel dem Oströmischen Reich 1453 ein Ende gemacht hatten, standen sie auf europäischem Boden – bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts! 1521 wurde Belgrad erobert; Budapest (und große Teile Ungarns) wurde kurz darauf für zweieinhalb Jahrhunderte türkisch. Zweimal, 1529 und 1683, belagerten die Türken Wien!

Die Türkenkriege gehörten zu den dramatischsten Ereignissen der Frühen Neuzeit. Alle europäischen Mächte waren beteiligt: Ungarn, Polen, Habsburg und das Heilige Römische Reich, Frankreich und Russland. In seinem neuen Buch lässt Klaus-Jürgen Bremm diese kriegerische Epoche wieder aufleben und entwirft ein großes Geschichtspanorama von Luthers abschätzigen ›Türkenschriften‹ bis hin zum ›Kranken Mann am Bosporus‹.

2021. 464 S. mit ca. 30 s/w-Abb. und Kt. und Bibliogr., 14,5 x 21,5 cm, geb. mit SU. wbg Theiss, Darmstadt.


BremmDas Spezialgebiet des Historikers und Publizisten Klaus-Jürgen Bremm ist die Technik- und Militärgeschichte. Von ihm stammt die erste Darstellung zum Deutsch-Österreichischen Krieg „1866. Bismarcks Krieg gegen Habsburg“ (2016). Daneben veröffentlichte Bremm zahlreiche sehr erfolgreiche Sachbücher wie „Die Schlacht. Waterloo 1815“ (2015) und zuletzt „70/71. Preußens Triumph über Frankreich und die Folgen“ (2019).

Kommentare (3)

Marcin Lupa

Ein großes Thema, das mitunter bei uns in Polen mit einem gewissen nationalen Stolz erzählt wird. Sicherlich ein interessantes Buch.

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  • Thorsten Jacob

    Der Name "Sobieski" ist auch mir in dem Zusammenhang sehr früh begegnet, welcher in Polen (und weit darüber hinaus) eine große Bedeutung besitzt.

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  • Marcin Lupa

    Das lernt jedes polnische Kind: Sobieski, der mit seinen Husaren nach Wien ritt. Natürlich aufgebauscht durch ein entsprechendes Pathos. Es sei an ihm gelegen, dass Wien nicht von den Türken erobert wurde.

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