Gewinnspiel zu "Die Wiedererfindung der Nation" von Aleida Assmann

wbg Redaktion • 23 November 2020
10 Kommentare
4 gefällt

Liebe Community,

wir möchten gerne Sie um Ihre Meinung bitten zu dem Buchcover zu "Aleida Assmann: „Die Wiedererfindung der Nation. Warum wir sie fürchten und warum wir sie brauchen“.

Welches der Cover gefällt Ihnen besser?

Was fällt Ihnen besonders positiv oder auch negativ auf? 

Für Ihre Kommentare sind wir Ihnen sehr dankbar und freuen uns Ihre Einschätzung mit in unsere Planung einfließen zu lassen.

Unter allen bis zum 30.11.2020 eingegangenen Kommentaren werden drei Exemplare des Buches verlost.

Herzliche Grüße,

Ihre wbg Redaktion


1
Cover 1
2
Cover 2

 

Kommentare (10)

Helmut Essl

Cover 2 illustriert im Gegensatz zu Cover 1 sowohl das Fürchten als auch das Brauchen. Letzteres widerspiegelt sich bei Cover 1 (wirkt anachronistisch) nicht.

  • Anmelden oder Registrieren, um Kommentare verfassen zu können
  • Heidi Adamaszek

    Ich bin für Cover 2, da dies meiner Ansicht nach die Vergangenheit wie die Gegenwart (und eventuell die Zukunft) einfängt.

  • Anmelden oder Registrieren, um Kommentare verfassen zu können
  • Lutz Maurer

    Klare Empfehlung zu Cover 2. Cover 1 sagt mir tatsächlich gar nichts, ich habe da null Verbindung zwischen Cover und Thema entdeckt.

  • Anmelden oder Registrieren, um Kommentare verfassen zu können
  • Maike Hinrichsen

    Oh, eventuell klingt das nach Mainstream, aber ich dachte auf Anhieb "Das erste gefällt mir nicht", da bin ich wohl nicht alleine. :-) Mein Argument für Cover 2 ist der mir deutlichere Bezug zum Thema (Nation, Wiederaufbau > Kräne) und auch besser in Farbe als in Grau. Liebe Grüße. Maike

  • Anmelden oder Registrieren, um Kommentare verfassen zu können
  • Sigrid von Samson

    Ich bin für Cover 2. Hier werden die alte Welt (antiker Streitwagen) und die neue Welt (Technik) miteinander verwoben.

  • Anmelden oder Registrieren, um Kommentare verfassen zu können
  • Anett Sichla

    Oha, das ist aber schwer! Die Cover sind sehr ähnlich. Das zweite ist modern und zeitgemäß. Die Farben und das Bild gefallen mir sehr, ich mag diese Ästhetik. Aaaaber das erste Coverbild spiegelt den Titel besser wieder. Es geht in dem Buch um Furcht: "Warum wir sie fürchten" (wer auch immer mit "wir" gemeint ist...). Das schwarz- weiße Bild ist ernst und Erfurcht einflösend. Warum muss man sich entscheiden? Warum muss ein Buch immer nur ein Cover haben? Die Karl Lagerfeld Ausgabe der "Vogue" hatte 3 verschiedene Coverfarben: schwarz, gold und rot. Der Käufer konnte sich die Farbe aussuchen, die ihm am meisten zusagte. Warum darf der Käufer bei seiner Bestellung nicht das präferierte Cover auswählen?

  • Anmelden oder Registrieren, um Kommentare verfassen zu können
  • Frank Zarrentin

    Tatsächlich spricht mich auch eher Cover 2 an, aber ich muss zugeben, dass der Einwand von Frau Sichla schlüssig ist (1 = Furcht). Alternative: Es gibt bei DVDs / Games sogar Wendecover, vielleicht wäre das ein Kompromiss?

  • Anmelden oder Registrieren, um Kommentare verfassen zu können
  • Thomas Henkel

    Beide Cover zeigen ja die Quadriga auf dem Brandenburger Tor in Berlin, errichtet Ende des 18. Jahrhunderts unter dem Preußenkönig Friedrich Wilhelm II. Die Figur auf dem Streitwagen stellt die Siegesgöttin Victoria dar. Ich plädiere anders als die meisten anderen hier für das 1. Cover. Ich kenne den Inhalts von Frau Assmanns Buch nicht und spekuliere mal: Sie wird nicht sagen wollen, dass wir ein gestriges, nationalistisch aufgeladenes Veständnis von Nation "brauchen", sondern ein modifiziertes, bearbeitetes. Ich stimme Frau Sichla darin zu, dass das 1. Cover den Aspekt der Furcht besser wiedergibt: Durch die Perspektive von vorn-unten wirkt die Quadriga kriegerisch und heroisch und daher furchteinflössend. Allerdings erkennt man leider erst auf den dritten Blick, dass es sich bei den beiden Männern rechts und links um Arbeiter handelt, die die Quadriga bearbeiten. Ich habe sie auf den ersten Blick für Reiter gehalten, die zu dem Ensemble gehören. Das ist schade. Sonst wäre das Cover perfekt. Es soll also wohl sowohl die Furcht vor Nationalismus als auch die Notwendigkeit eines "bearbeiteten" Verständnisses von Nation zum Ausdruck bringen.

  • Anmelden oder Registrieren, um Kommentare verfassen zu können
  • Anja Knoop

    Ich plädiere für Cover 1. Es ist klarer gestaltet, Titel und Untertitel sind durch guten Kontrast und Schriftgröße sicherlich optimal lesbar. Womöglich stolpert man über die Worttrennung der "Wieder-erfindung" – aber vielleicht ist das sogar gut so?

    Cover 2 scheint mir dagegen unruhiger. Die Schrift könnte auf Entfernung etwas weniger gut lesbar sein. Das Foto mit Quadriga und Baukränen finde ich in seiner Symbolik zu offensichtlich. Schöner Farbkontrast, aber nicht so interessant.

    Dass die Nation eben auch zum Fürchten ist, sieht man gut auf Cover 1. Das Eiserne Kreuz ist sehr prominent im Bild, und auch bei den Farben Schwarz-Weiß mit Rot kann man an das Deutsche Reich denken. Die Quadriga fährt aus nächster Nähe direkt auf mich zu und könnte mich gleich überrollen. (Im Vergleich wirkt sie im Cover 1 wie eine Ponykutsche ...)

    Dass die Nation "gebraucht" wird, das sehe ich in beiden Titelvorschlägen nicht so auf den ersten Blick. Aber wer weiß: Was machen diese beiden Typen links und rechts auf den Pferden? Wann und warum war das? Die Frage nach diesem Foto wäre für mich jedenfalls sofort ein Grund, das Buch aufzuschlagen! (Hoffentlich ist diese Information dann auch auffindbar und interessant ...)

  • Anmelden oder Registrieren, um Kommentare verfassen zu können
  • Götz Fuchs

    Vielen Dank für die Beschreibungen, wie die Cover auf Sie gewirkt haben. Es wird tatsächlich Cover 2. Bei der Entscheidung hat uns vor allem bewogen, dass das Cover durch die Kräne auf den Umbaucharakter von Nation Bezug nimmt, durch die Farbgebung aktueller wirkt und damit auch stärker als Debattenbeitrag verstanden werden kann. Die Konnation mit der Furcht verstehe ich persönlich sehr gut. Gerade deshalb war das Cover 1 in die engere Auswahl gekommen. Nun kennen wir Frau Assmann als eine sehr abwägende und kulturtheoretisch orientierte Autorin, so dass das eher historisierende und kontrastierende S&W-Motiv aus den 20er Jahren uns weniger stimmig erschien als dasjenige von Cover 2. Mein ganz herzlicher Dank an Sie alle. Frau Assmann hat uns gesagt, wie sehr sie sich über die wbg-Ausgabe freut!

  • Anmelden oder Registrieren, um Kommentare verfassen zu können