George Bernard Shaw | 165. Geburtstag

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Heute ist der 165. Geburtstag des irischen Dramatikers George Bernard Shaw. Am 26. Juli 1856 wurde der Sohn eines Beamten in Dublin geboren, der zu den erfolgreichsten Dramatikern des 20. Jahrhunderts zählt. Als erste Person überhaupt wurde Shaw sowohl mit dem Nobelpreis für Literatur (1925) als auch mit dem Oscar (1939) für das beste adaptierte Drehbuch von »Pygmalion« ausgezeichnet. Massive Erfolge feierte die zweite Verfilmung, die Hollywood Produktion des Musicals »My Fair Lady«, welches ebenso auf Shaws Komödie »Pygmalion« (1913) basierte.

Obwohl Shaw von 1885-1898 als führender Kunst-, Musik- und Literaturkritiker in London wirkte, erlangte er erst mit seinen Theaterstücken internationale Berühmtheit. Schriftstellerisch begann seine Karriere mit fünf erfolglosen Romanen, bevor er mit dem Stück »Helden« (1894) seinen ersten kommerziellen Erfolg erzielte. Darauffolgend entstanden weitere beeindrucke Werke wie »Candida« (1898)«, »Cäsar und Cleopatra« (1901) und »Major Barbara« (1905). Für »Die Heilige Johanna« (1923) erhielt er den Nobelpreis für Literatur.

Das Gesamtwerk von Shaw umfasst 60 Dramen, wovon ein etlicher Anteil Komödien sind. Seine Stücke thematisieren vorherrschende soziale Probleme und kritisieren gesellschaftliche sowie politische Missstände in Verbindung mit einer geballten Ladung Ironie und Satire.

Der Sozialist und Pazifist gründete mit Beatrice und Sidney Webb die Fabian Society, wofür Shaw u.a. sozialistische Abhandlungen verfasste. Shaw war maßgeblich an der Gründung der London School of Economics and Political Science beteiligt und gehörte zu den Urhebern des Gründungsprogramms der Labour Party von 1900. Nicht nur für den Sozialismus sprach sich Shaw aus, sondern auch für die Rechte der Frauen und er setzte sich gegen die Ausbeutung der Arbeiterklasse ein.

Bis ins hohe Alter war Shaw als Autor tätig. Am 02. November 1950 verstarb der einflussreiche und wichtige Dramatiker des Theaters im Alter von 94 Jahren in England.


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