Faszination Großstadt - Diskussion und Verlosung zu den Metropolen der Welt

Thorsten Jacob • 7 Juli 2021
8 Kommentare
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Liebe Community,

permanente Hektik, Straßenlärm, Smog auf der einen Seite, pulsierendes Leben, kurze Wege zu Allem und nie eintretende Langeweile auf der anderen Seite bestimmen nicht nur heutzutage die Großstädte der Welt, sondern seit jeher üben Städte eine Faszination aus.

Wie sehen Sie den Kontrast? Sind Sie begeisterter Großstädter oder ziehen Sie das beschauliche Landleben vor?

Oder welche existierende oder historische Stadt übt für Sie eine besondere Faszination aus und weshalb?

Schreiben Sie Ihre Ansichten bis zum 31.07.2021 hier in die Kommentare und nehmen Sie dadurch automatisch teil an der Verlosung von jeweils 1 von 5 Exemplaren des großformatigen Prachtbandes "Metropolis - Die Stadt in Karten von Konstantinopel bis Brasília" von Jeremy Black.

Herzliche Grüße und viel Glück

Ihre wbg

 

Kommentare (8)

Luca Rosenboom

Das Landleben gefällt mir persönlich besser. Die Hektik, der Verkehr und die Menschenmassen in der Stadt sind gewichtige Gründe, diese zu meiden, obgleich es auch Vorteile hat. So hat man in der Stadt oftmals bessere Möglichkeiten, Restaurants zu finden oder feiern zu gehen.

Als historische Städte finde ich die antiken Metropolen - als prägnanteste Beispiele nenne ich mal Rom und Konstantinopel - faszinierend. Es wäre sicher beeindruckend, die prächtigen Bauten von damals zu sehen bzw. vielmehr ihre Entstehung - besonders die Bauten, die zur Selbstdarstellung eines Feldherrn wie Pompeius in der ausgehenden römischen Republik dienten oder die Hagia Sophia, die vom oström. Kaiser Justinian in Auftrag gegeben wurde und mit massivem Geldeinsatz nach dem Nika-Aufstand verwirklicht werden sollte. Bauten und Wohnungen spiegelten nun einmal die Gesellschaft bzw. eine Person wider.
Generell ähnelten die Stadt-Verhältnisse oftmals den heutigen. Der Immobiliensektor wurde jedenfalls schon damals von reichen Aristokraten als Wirtschaftszweig benutzt, um hohe Mieten einfordern zu können.

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  • Thorsten Jacob

    Als Ur-Hamburger bin ich da tatsächlich Ihrer Meinung, Vorteile der Großstadt ja, die Hektik "im Nacken" sprechen dagegen. Interessant ist Ihr Fokus auf die antiken Städte, welche allesamt mit Sicherheit beeindruckend waren. Mich würden die ersten Städte noch in der Zeit zuvor interessieren: Jericho, Ur, Theben oder auch jene der Hochkulturen des heutigen Mittel- und Südamerikas.

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  • Tim-Niklas Zimmer

    Ich komme aus Frankfurt am Main und verbinde die Stadt deshalb mit Heimat. Interessant sind für mich aber weniger die überlaufenen Innenstadtbezirke, sondern eher der Stadtrand. Ich genieße es, dass viele Veranstaltungen und Angebote schnell zu erreichen sind, man aber trotzdem eine gewisse Ruhe hat.

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  • Thorsten Jacob

    In meiner Pendlerwohnung zwischen Frankfurt und Darmstadt ist dies für mich optimal, da die Vorteile der Nähe zur Metropole Frankfurt gleichzeitig die Vorteile der Ruhe einer ländlichen Kleinstadt mit "nur" 33.000 Einwohnern verbinden. Ich verstehe Sie daher absolut

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  • Frank Zarrentin

    Um Kennedy zu zitieren: "Ich bin ein Berliner"... und ich liebe diese Metropole... die Pracht-Straßen, die Bauten, das Große, das Gewaltige, den Trubel... und zwischendurch die Auszeiten im Tiergarten, am Wannsee und den vielen kleinen Oasen...

    Auf die Frage hin, welche historische Metropole mich - wenn auch unerreichbar - interessieren würde: die Handestädte in ihrer Blütezeit wie Lübeck, Rostock, usw. Oder Königsberg zu Zeiten von Immanuel Kant.

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  • Reinhold Embacher

    Die Metropole schlechthin: Rom. Neu gesehen habe ich sie durch das ausgezeichnete WBG-Buch "Urbs". Zurzeit begegne ich Rom einmal mehr in Thomas Bernhards "Auslöschung". Gern würde ich einmal länger dort leben, wenngleich ich auf Dauer das Landleben in Tirol vorziehe.

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  • Axel Vogt

    Aus meiner Sicht stellt die Polarisierung zwischen Stadt und Land eines der Grundübel in der heutigen Zeit dar. Natürlich gibt es unterschiedliche persönliche Lebenswelten, die alle eine Berechtigung haben und zu unterschiedlichen Lebenspräferenzen führen. Wir sollten aber mehr auf das Verbindende zwischen Stadt und Land achten, die jeweiligen Stärken unterstützen und weiter fördern. So sehr wir z.B. die Hektik und den Lärm in der Stadt problematisieren, empfinden wir innerhalb einer (Groß)stadt nicht nur die Versorgung mit Gütern der öffentlichen Daseinsvorsorge als Lebensqualität, sondern häufig auch das kulturelle Angebot und vieles mehr. Aber nicht für Jeden reichen die Vorteile für ein dauerhaftes Leben in einer Metropole.

    Innerhalb eines Menschenlebens gibt es sehr unterschiedliche Phasen und damit auch häufig unterschiedliche, sich im Verlauf ändernde Lebensortpräferenzen. Wenn wir dies bei unseren politischen Entscheidungen und bei der Mittelverteilung aus öffentlichen Haushalten stärker bedenken würden, könnten wir das Gute aus Beidem nutzen, ohne von Verödung ganzer Landstriche oder städtischer Quartiere sprechen zu müssen.

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  • Karola Dahl

    Ich wohne am Stadtrand, sogar direkt neben einem schmalen Waldstreifen. Kurz sind hier unsere Wege zum Einkauf, Arzt, Krankenhaus, Vergnügen ohne Hektik und Lärm. Obwohl städtisch gelegen vermisse ich als Wanderer die ländliche Idylle hier nicht.

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