Bücher digital

Florian Martin • 10 November 2021
3 Kommentare
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Unser Büchergalerie füllt sich. Von guten Büchern möchte sich bei uns niemand trennen. Ich überlege mir daher, Bände zukünftig digital zu kaufen. Bisher habe ich mich aber nicht eingehend damit beschäftigt.

Gibt es hier klare Meinungen zu dem Thema? Was sind Pros und Kontras? Auf was muss man achten? Welches Endgerät ist für welche Art Buch zu empfehlen? Welches Dateiformat? Sollte man, wenn man ein Buch kauft, nicht automatisch eine Digitale Version davon bekommen? Kann man PDF's wieder verkaufen?

 

LG von der Loreley

Florian Martin

Kommentare (3)

Thorsten Jacob

Lieber Herr Martin,

ich muss ganz persönlich gestehen, dass ich das "Projekt" E-Books anging und nicht überzeugt war.

Eventuell hängt es auch stark davon ab, welches Endgerät man sich zulegt, aber meine Contras zu E-Books lauten folgendermaßen:

1. Ich liebe Bücher in der klassischen Variante, blättern zu können, es im Regal stehen zu haben, bei Besuch auch daraus vorzulesen und es auch Freundinnen und Freunden verleihen zu können (und irgendwann wiederzubekommen!) und sich zu erkundigen "Wie hat es Dir gefallen?".

2. Ein Endgerät, egal welcher Wahl, ist meiner Ansicht nach entweder zu klein um darauf zu lesen oder zu groß um es noch als handlich zu bezeichnen.

3. Letztes Contra: ich würde jedem Buch auch gerne einen besonderen Stellenwert zuweisen, wenn ich dann 20 oder mehr auf einem Gerät hätte, dann würde dies dem einzelnen Buch nicht mehr gerecht werden. Ein Buch in der Hand zu halten bedeutet für mich, dass ich mich genau jetzt damit beschäftigen möchte.

Lieber Herr Martin, es tut mir leid, wenn ich eigentlich gar kein Pros hervorbringen kann, aber... wie gewünscht... eine ganz persönliche Sichtweise! :)

Herzliche Grüße an die Loreley.

Thorsten Jacob

p.s. ich glaube, dass PDFs nicht weiter verkauft werden dürfen, ähnlich digitaler Formate bei Filmen / Spielen / Accounts.

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  • Gabriele Jung

    Als die ersten E-Books aufkamen, habe ich es zunächst mit den klassischen E-Book-Readern versucht. Damit kann man durchaus gut lesen und die Bücher auch in Gruppen sortieren, aber ich persönlich habe für mich gemerkt, dass das Buch dadurch zu einem Massenprodukt wird, sogar eine gewisse Beliebigkeit erfährt und letztlich habe ich dann doch die Bücher, die ich für lesenswert hielt, noch einmal in Papierform gekauft.
    Auch aus den Gründen, die Herr Jacob aufgeführt hat: man nimmt das Buch in die Hand, blättert, liest nach, liest vor, liest es noch einmal und das alles klappt irgendwie bei mir mit den E-Books überhaupt nicht.
    Wozu ich aber die digitale Buchform durchaus nutze, ist das Anlesen von Büchern, vor allem dann, wenn ich auf ganz Neues stoße. Und das mache ich mittlerweile mit meinem Tablet.
    Ja, auch ich hatte mir mit dem Aufkommen der E-Books gewünscht, dass mit dem Kauf eines Papierbuches gleichzeitig die digitale Version zur Verfügung gestellt wird, so wie ich es z.B. von Musik-CDs kenne. Aber ich merke, selbst wenn das heute vereinzelt passiert, greife ich immer wieder zur Papiervariante, weil mir die digitale Version zum Nachschauen und Nachlesen einfach zu unübersichtlich ist.

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  • Florian Martin

    Vielen Dank für die Rückmeldungen. Ich mag Bücher in Papierform definitiv auch viel lieber. Ich werde auch weiterhin nicht auf schöne Bände verzichten. Werke die ich jedoch bearbeiten möchte und z.B. markieren und kommentieren will, werde ich mir zukünftig als PDF zulegen. Dann bleibt auch mehr Platz für die Bildbände und Ausstellungskataloge.

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