30. Januar 1933: Die Machtergreifung Adolf Hitlers

Lara Hitzmann • 31 Januar 2022
Blogbeitrag in der Gruppe Geschichte
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Die Machtergreifung Adolf Hitlers

 

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Berliner Fackelzug der Nationalsozialisten am 30.01.1933 (Bundesarchiv, Bild 102-02985A / CC-BY-SA 3.0)

Der 30. Januar 1933 stellt einen Wendepunkt in der deutschen Geschichte dar. Adolf Hitler wurde von Paul von Hindenburg zum Reichskanzler ernannt. Nur wenige Tage später begann Hitler die Demokratie mehr und mehr einzuschränken.

Der Machtergreifung ging die Reichstagswahl am 06. November 1932 voraus, bei der die NSDAP mit einer Mehrheit von 33,1 % der Stimmen vom Volk gewählt wurden. 

Die Nationalsozialisten propagierten Hitler als "Rächer des deutschen Volkes". Begünstigt wurden ihre Bemühungen durch die Unzufriedenheit in der Gesellschaft. Durch die Verluste im Ersten Weltkrieg, den Unruhen in der Weimarer Republik und der Weltwirtschaftskrise waren die Menschen immer empfänglicher für Propaganda und Verschwörungstheorien. 

Die Ernennung Hitlers zum Reichskanzler ermöglichte es ihm auf legalem Wege, die Macht zu ergreifen. Diese Staatshandlung legte den Grundstein für die folgenden zwölf Jahre NS-Herrschaft. 


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Zum Gedenktag der Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar haben wir Ihnen hier sowohl unsere Literatur- und Podcastempfehlungen zum Thema Antisemitismus sowie eine Gebrauchsanweisung gegen diesen zusammengestellt. 

 

 

 

 


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Rosenfeld, Gavriel D.

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Die Schreckensherrschaft des Nationalsozialismus als Grundlage für Hitler-Witze und lustige Memes? Darf man sich mit einem gewissen zeitlichen Abstand über alles lustig machen, einschließlich der dunkelsten Periode der deutschen Zeitgeschichte? Es scheint, als wären seit der Jahrtausendwende Scherze über Hitler salonfähig geworden. Woran das liegt und ob die Gesellschaft tatsächlich an einer Mischung aus kontrafaktischer Geschichtsschreibung und aus zeitlichem Abstand herrührender Verharmlosung leidet, hat Gavriel D. Rosenfeld näher untersucht.

  • Nachkriegsrevisionismus und alternative Fakten zum Dritten Reich
  • Schutz vor Normalisierung: Wie einzigartig war der Holocaust?
  • Vom grausamen Führer zur harmlosen Witzfigur: Zeitgenössische Hitler-Filme
  • Was wäre wenn? Kontrafaktisches Denken und sein Einfluss auf die Holocaust-Historiografie
  • Grammar-Nazis und Hitler-Katzen-Memes: der Führer in der Populärkultur

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Wie kann ein Mann, der für Tod und Leid von Millionen Menschen verantwortlich ist, zum beliebten Scherzmotiv im Internet werden? Ist die Unterlegung von Hitler-Bildern mit Wortspielereien eine Form der Vergangenheitsbewältigung mit Humor oder droht dadurch eine Gleichgültigkeit gegenüber den Verbrechen des Nazi-Regimes um sich zu greifen? Standen im 20. Jahrhundert wissenschaftliche Untersuchungen und moralische Verurteilung des Dritten Reichs im Vordergrund, scheint mittlerweile zunehmende Gleichgültigkeit zur Norm zu werden.

Woran das liegen könnte und warum man dieser drohenden Geschichtsvergessenheit angesichts humoristischer Darstellungen in Filmen, Büchern und dem Netz entgegenwirken sollte, stellt der Autor in dieser kenntnisreichen Studie anschaulich dar.


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Der renommierte Zeithistoriker Michael H. Kater schreibt die erste moderne Gesamtschau zu Kunst und Kultur im »Dritten Reich«: Wie die Nationalsozialisten sie bevormundeten und reglementierten; welche Kunst 1933-1945 entstand und welche verboten und vernichtet wurde; wie Kultur als Propaganda eingesetzt wurde.

Breit wird das Thema der Entfernung jüdischer Kunst und der Ausgrenzung jüdischer Künstler thematisiert sowie der Bereich der Zwangs-Emigration von jüdischen wie oppositionellen Künstlern. Auch die Rolle der Emigranten, der »inneren Emigranten« wie der vermeintlichen Widerständler nach 1945 wird behandelt.

Das längst überfällige Gesamtpanorama der Kultur in einer kulturfeindlichen Zeit und »Pflichtlektüre für alle, die sich für die Nazizeit interessieren« (The Sunday Times).

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