200 Jahre Heinrich Schliemann

wbg Redaktion • 6 Januar 2022
Blogbeitrag in der Gruppe Geschichte
1 Kommentar
Gesamtanzahl der Likes 2 gefällt

Heute vor 200 Jahren wurde der deutsche Kaufmann, Forschungsreisende und revolutionäre Archäologe Heinrich Schliemann geboren. Aus einfachen Verhältnissen stammend, arbeitete er sich hoch zu Reichtum und erlangte weltweite Berühmtheit durch seine Entdeckung des antiken Trojas sowie Tiryns’ und Mykenes.

Schliemanns unkonventionellen Forschungs- und Ausgrabungsmethoden brachten ihm viel Kritik ein und polarisieren die Fachwelt bis heute. Auf der anderen Seite finden seine revolutionären archäologische Verfahren weiterhin Anwendung. Mögen sich die Geister an Schliemann scheiden, sein Erfolg war und bleibt unbestreitbar und machte ihn noch zeitlebens zum Mythos.

Als begabter Autodidakt beherrschte Heinrich Schliemann sechs moderne Fremdsprachen und begann noch mit 44, Latein und Altgriechisch an der Sorbonne zu studieren. Er galt als Abenteurer und unternahm ausgedehnte Reisen, auf denen er seine Tagebucheinträge in der jeweiligen Sprache des Landes, in dem er sich gerade aufhielt, verfasste.


Weitere Empfehlungen:

Schliemann-Interessierte werden bei der wbg gleich drei Mal fündig: Die abenteuerliche Biographie „Der Mann, der Troja erfand“, der Band „Heinrich Schliemann und die Archäologie“ zur Sonderausstellung »Schliemanns Welten« sowie seine Tagebücher und Briefe aus Ägypten und dem Vorderen Orient in „Heinrich Schliemanns Reisen“.


Oder sehen / hören Sie die Autorin Leoni Hellmayr im wbg Podcast.

"Wer war Heinrich Schliemann?" mit Leoni Helllmayr

Im Gespräch zwischen Rebekka Reinhard und der Archäologin und Historikerin Leoni Hellmayr geht u.a. um die Metamorphose Heinrich Schliemann´s vom reichen Geschäftsmann zum Weltreisenden und Entdecker versunkener Welten. Zudem geht es um sein unglaubliches Geschick sich selbst, seine Geschichte und das, was mit Troja und Mykene geschah, zu inszenieren.

Hellmayr
Zum Video-Podcast
2
Zum Audio-Podcast

Kommentare (1)