Was sagen Sie dazu? – der Wissens-Podcast der wbg - Folge 33 "Wie deutsch ist der Antisemitismus" mit Peter Longerich

Thorsten Jacob
Veranstaltungsdatum 17. Sep '21 16:00
Veranstaltungsort wbg Community Plattform
0 Kommentare
0 gefällt
1

Was sagen Sie dazu? – der Wissens-Podcast der wbg

Zeitgespräche mit Autoren. Weil Bücher verbinden. 

Folge 33: "Wie deutsch ist der Antisemitismus?" mit Peter Longerich

Im Gespräch zwischen Rebekka Reinhard und dem Historiker Peter Longerich geht es u.a um die Entwicklung des chamäleonartigen Phänomens des Antisemitismus von der Aufklärung bis heute und es geht um die enge Verbindung zwischen der deutschen Geschichte des Antisemitismus, dem deutschen Nationalismus und der Suche nach einer deutschen Identität.

Was sagen Sie dazu? Schreiben Sie uns! ?

Wir freuen uns über Ihre Kommentare


Ab dem 17.09.2021 um ca. 16:00 h wird der Podcast hier auf der Community Plattform verfügbar sein.



Über den Autor:

Peter Longerich, geboren 1955, lehrte als Professor für moderne Geschichte am Royal Holloway College der Universität London und war Gründer des dortigen Holocaust Research Centre. Seit 2013 ist er an der Universität der Bundeswehr in München tätig. Er war Mitautor des Antisemitismusberichts des Deutschen Bundestags 2012 und Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des Münchner NS-Dokumentationszentrums. Seine Bücher über die »Politik der Vernichtung« (1998) und ihre Resonanz in der deutschen Bevölkerung, »Davon haben wir nichts gewusst!« (2006), sind Standardwerke. Seine Biographien über »Heinrich Himmler« (2008), »Joseph Goebbels« (2010) und »Hitler« (2015) fanden weltweit Beachtung.


Aly
Zum Buch

Antisemitismus

Eine deutsche Geschichte

Beschreibung

80 Jahre nach dem Holocaust: Ein Buch, das uns die Augen öffnet

Der Anschlag auf die Synagoge in Halle 2019 hat nicht nur gezeigt, wie gefährlich die Lage für Juden in Deutschland geworden ist – die Debatte hat auch offengelegt, dass antijüdische Einstellungen schon lange in der Mitte der Gesellschaft existieren. Peter Longerich, renommierter Historiker und Mitautor des 2012 veröffentlichten ersten Antisemitismusberichts des Deutschen Bundestags, zeigt, dass wir den gegenwärtigen Antisemitismus in Deutschland nicht begreifen können, wenn wir ihn vor allem als Sündenbock-Phänomen verstehen, wie es hierzulande in Schule und Hochschule gelehrt wird. Denn der Blick in die Geschichte offenbart, dass das Verhältnis zum Judentum bis heute vor allem ein Spiegel des deutschen Selbstbildes und der Suche nach nationaler Identität geblieben ist. Ein brisantes Buch, das mitten in die aktuelle Debatte stößt.