Verschoben auf Sommer 2022!!! Lesung von Gunda Trepp.

Lara Hitzmann
Veranstaltungsdatum 29. Jan. '22 19:00
Veranstaltungsort Stadtmuseum Kaiserslautern, Wadgasser Hof • Steinstraße 48, Kaiserslautern, 67657, Deutschland
0 Kommentare
Gesamtanzahl der Likes 0 gefällt

Der Vortrag ist auf den Frühsommer 2022 verschoben worden. Wir informieren Sie so früh wie möglich über den neuen Termin. 

Lesung von Gunda Trepp

Am 29. Januar 2022 hätte um 19 Uhr eine Lesung von Gunda Trepp im Rahmen der Ausstellung »1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland« stattgefunden. Diese wurde leider auf den Frühsommer 2022 verschoben. 

Geplant: Musikalische Umrahmung als Komposition für Cello & Fagott von dem amerikanisch-israelischen Komponisten Max Stern: "Songs of Ascents", "Gesänge beim Aufstieg zum Berg Zion" und dem amerikanischen Komponisten Laurence Sherr, dessen Großeltern mütterlicherseits in Seligenstadt bei Frankfurt wohnten und die alle mit Ausnahme von Sherrs Mutter in der Shoah umgekommen sind. ("Elegy & Vision" und "From another Realm")

Alle Werke wurden für die Ausführenden Rebecca Rust, Cello und Friedrich Edelmann, Fagott, komponiert und wurden ihnen gewidmet.

Veranstaltungsort: Stadtmuseum Kaiserslautern, Wadgasser Hof, Steinstraße 48, 67657 Kaiserslautern.


Gunda TreppGunda Trepp hat nach Jurastudium und Ausbildung an der Henri-Nannen-Journalistenschule als Anwältin und als Journalistin für Zeitungen wie den Spiegel, die FAZ und die Berliner Zeitung gearbeitet. Sie lebt heute als Autorin in San Francisco und Berlin.

 

 

 

 

 


 

Buch

Gunda Trepp

Der letzte Rabbiner

Das unorthodoxe Leben des Leo Trepp

Leo Trepp wächst in einer orthodoxen Familie auf, in der Theater und klassische Literatur ebenso zum Alltag gehören wie Torastudium und Synagogenbesuche. Nach Philosophiepromotion und Rabbinerausbildung amtiert er als letzter Landesrabbiner in Oldenburg, unter den kritischen Blicken der Nationalsozialisten. Nach seiner Entlassung aus dem Konzentrationslager entkommt er in die USA. Doch schon bald beginnt er sein „unermüdliches Versöhnungswerk“, wie es Karl Kardinal Lehmann nannte: Immer wieder kehrt er nach Deutschland zurück, um den Menschen das Judentum näher zu bringen und Vorurteile abzubauen. Er lehrt und berät, steht im engagierten Dialog mit Kirchenvertretern und Muslimen und hilft beim Aufbau neuer jüdischer Gemeinden.

Seine Autobiographie blieb unvollendet - und so trägt seine Frau, die Autorin Gunda Trepp, die Erinnerungen zusammen, ergänzt, kommentiert und erzählt mit Liebe und Wärme von diesem tief religiösen und doch so un-orthodoxen deutsch-jüdischen Leben.


 

BuchGunda Trepp

Gebrauchsanweisung gegen Antisemitismus

Lernen. Wissen. Handeln.

Dies ist eine Streitschrift für mehr Wissen. Und damit ein Handbuch zum Kampf gegen Antisemitismus. Denn dieser gründet auf jahrhundertealten Stereotypen. Zerschlagen wir die Bilder im Kopf und ersetzen sie durch Fakten.

Was heißt ›auserwähltes Volk‹? Was bedeutet ›Auge um Auge‹? Wollen Juden nichtjüdische Deutsche wirklich im Büßerhemd sehen? Warum trägt Kritik am Staat Israel so häufig offen antisemitische Züge?

Gunda Trepp nimmt ein Stereotyp nach dem anderen auseinander. Anschaulich erklärt sie Zusammenhänge und Kontinuitäten judenfeindlichen Denkens. Dieses finden wir heute in allen sozialen Schichten: rechts, links, biodeutsch, migrantisch – der Antisemitismus schafft merkwürdige Koalitionen.

Die Autorin schreibt mit Dringlichkeit. Veränderung ist nötig, damit es weiterhin lebendiges jüdisches Leben in Deutschland geben kann. Denn Jüdinnen und Juden, die sich stets erklären müssen, die ihre Kultur und Religion aus Angst verbergen, geht sonst irgendwann die Luft zum Atmen aus.