Verschoben auf 4. Mai: Amerika im Kalten Bürgerkrieg. Wie ein Land seine Mitte verliert

Andreas Pesch
Veranstaltungsdatum 4. Mai '21 19:00 - 20:45
Veranstaltungsort Livestream der Polytechnische Gesellschaft Frankfurt • Deutschland

Seit langem gelten die USA als ein tief gespaltenes Land – ob mit oder ohne Donald Trump im Weißen Haus. Der Politikwissenschaftler Torben Lütjen erklärt in seinem Vortrag, wie aus einer ehemals sehr konsensgeprägten Gesellschaft eine Nation der tiefen Gegensätze werden konnte: zwischen Liberalen und Konservative, Demokraten und Republikanern, Stadt und Land, weißer Mehrheitsgesellschaft und ethnischen Minderheiten. Er fragt auch danach, ab wann Polarisierung – die es in jeder Demokratie geben muss – zu einem Problem wird, das die Grundfesten der Institutionen angreift, und diskutiert mit dem Publikum, ob auch Europas Demokratien vielleicht schon bald vor ähnlichen Herausforderungen stehen. Torben Lütjen lehrte von 2017 bis 2020 als Professor für European Studies and Political Science an der Vanderbilt University in den USA; seit April 2020 ist er in Vertretung der Professur für Vergleichende Politikwissenschaft an der Universität zu Kiel tätig. Er schreibt regelmäßig in FAZ, ZEIT, Spiegel und taz. Sein Buch „Amerika im Kalten Bürgerkrieg“ ist 2020 bei der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft (WBG) erschienen. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der WBG statt.


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Bildquelle: Luke Stackpoole on Unsplash


1Amerika im Kalten Bürgerkrieg

Wie ein Land seine Mitte verliert

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