Stefan Rinke stellt „Der Codex Mendoza“ auf der Frankfurter Buchmesse vor

Lara Hitzmann
Veranstaltungsdatum 21. Okt. '21 14:20
Veranstaltungsort Frankfurter Buchmesse, FAZ-Stand in Halle 3.1/C15 • Ludwig-Erhard-Anlage 1, Frankfurt am Main, 60327, Deutschland
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Stefan Rinke stellt „Der Codex Mendoza“ auf der Frankfurter Buchmesse vor

 

Stefan Rinke stellt sein neues Buch „Der Codex Mendoza. Das Meisterwerk aztekisch-spanischer Buchkultur“ am Donnerstag, den 21.10.21 um 14:20 Uhr auf der Frankfurter Buchmesse vor und spricht darüber mit Ulf von Rauchhaupt.

Die Veranstaltung erfolgt am FAZ- Stand in Halle 3.1 /C15.

Alle Infos zur Anmeldung unter: https://www.buchmesse.de/besuchen/tickets

 

 

Die berühmte Bilderhandschrift der Azteken - erstmals komplett übersetzt

Er ist ein faszinierendes Zeugnis und ermöglicht uns tiefe Einblicke in die Geschichte, Kultur und Religion der Azteken: der Codex Mendoza, die wohl bekannteste Bilderhandschrift der frühen Kolonialzeit. Angefertigt wurde er um das Jahr 1541 für Karl V., König von Spanien und Kaiser des Heiligen Römischen Reichs. Heute befindet sich die wertvolle Handschrift, die in aztekischer Glyphenschrift verfasst und in Nahuatl, der traditionellen von spanischen Missionaren verschriftlichten Sprache, und in Spanisch kommentiert wurde, in der Bodleian Library in Oxford.

Jetzt legt ein internationales Expertenteam erstmals eine vollständig ins Deutsche übersetzte und kommentierte Ausgabe vor:

Die Geschichte einer Hochkultur und des Alltagslebens im Aztekenreich

Der Codex Mendoza präsentiert nicht nur die Geschichte der aztekischen Herrscherdynastie von 1325, dem Jahr der Gründung der Hauptstadt Tenochtitlán, bis zur vernichtenden Niederlage gegen Hernán Cortés 1521. Auch das Arbeits- und Alltagsleben des aztekischen Volkes, religiöse Zeremonien und sogar die Kindererziehung werden detailliert geschildert.

Damit bietet die Faksimile-Ausgabe des Codex Mendoza mit ihren ausführlichen wissenschaftlichen Kommentaren eine einmalige Möglichkeit, die Hochkultur der Azteken und den Beginn der spanischen Kolonialherrschaft kennenzulernen!

Hrsg., eingel., übers. u. komm. von Stefan Rinke, Federico Navarrete u. Nino Vallen. 2021. 392 S. mit 180 farb. Abb., 24,5 x 34,2 cm, Fadenh., Gzl. mit Lesebänd. im Schmuckschuber. wbg Edition, Darmstadt.

 

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Federico Navarrete Professor am Instituto de Investigaciones Históricas, Universidad Nacional Autónoma de México. Er erforscht die Geschichte der amerikanischen Ureinwohner und ihre Beziehungen zu Europäern und Afrikanern. Er ist international anerkannt als wegweisender Forscher der visuellen Geschichte Mesoamerikas und ihrer Beziehung zu mündlichen und rituellen Traditionen.

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Prof. Dr. Stefan Rinke

Stefan Rinke, geb. 1965, lehrt seit 2005 als Professor für Geschichte Lateinamerikas am Lateinamerika-Institut und am Friedrich-Meinecke-Institut der Freien Universität Berlin. Er gilt als ausgewiesener Kenner der Geschichte des amerikanischen Kontinents.

 

https://files.wbg-wissenverbindet.de/CONT/U0014905/WAU/0/300/300/jpg/60Nino Vallen

Nino Vallen ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Abteilung Geschichte am Lateinamerika-Institut der Freien Universität Berlin. In seiner Forschung hat er sich ausführlich mit Mexiko im 16. Jahrhundert und der Wissenskultur der kolonialen Herrschaft beschäftigt.