Napoleon. Revolutionär auf dem Kaiserthron anlässlich des 200. Todestages von Napoleon - Buchvorstellung mit Günter Müchler

Thorsten Jacob
Veranstaltungsdatum 21. Mai '21 19:30
Veranstaltungsort Weinschenkvilla Regensburg • Hoppestr. 6, Regensburg, 93049, Deutschland

Napoleon. Revolutionär auf dem Kaiserthron anlässlich des 200. Todestages von Napoleon

Buchvorstellung mit Günter Müchler

Veranstaltungsort: Weinschenkvilla Regensburg, Hoppestr. 6, 93049 Regensburg

Anmeldung erforderlich unter: www.dfg-regensburg.de

Eine Veranstaltung der deutsch-französische Gesellschaft Regensburg

Weitere Informationen unter Buchvorstellung „Napoléon – Revolutionär auf dem Kaiserthron“ (anlässlich des 200. Todestages von Napoléon) | Deutsch französische Gesellschaft Regensburg (dfg-regensburg.de)
 


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Günter Müchler ist passionierter Frankreichkenner und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Französischen Revolution und Napoleon. Er studierte Geschichte und Politikwissenschaft und war bis 2011 Programmdirektor von Deutschlandfunk, Deutschlandradio Kultur und DRadio Wissen. Zuletzt erschien bei der wbg „Napoleon. Revolutionär auf dem Kaiserthron“. 

 


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Günter Müchler

Napoleon

Revolutionär auf dem Kaiserthron

General, Revolutionär, Diktator und Kaiser - ein neuer Blick auf Napoleon Bonaparte

Aus dem Nichts kommend stieg der Korse Napoleon Bonaparte während der französischen Revolution vom Artillerie-Offizier zum Ersten Konsul auf. Der Revolutionär wurde zum Kaiser der Franzosen und herrschte über weite Teile Europas. Doch auf den kometenhaften Aufstieg folgte der tiefe Absturz.

Günter Müchler entwirft ein überraschend neues Napoleonbild: Nicht Napoleons Größenwahn führten in den Untergang, sondern die äußeren Umstände. Sprachgewaltig erzählt er die Lebensgeschichte eines Mannes, der in seiner Verbannung auf Sankt Helena selbst am klarsten die eigene Beschränkung erkannte: „Die Wahrheit ist, dass ich niemals ganz Herr meiner Bewegungen war. Ich habe Pläne gehabt, hatte aber niemals die Freiheit, sie auszuführen. Immer war ich durch die Umstände bestimmt


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Kersten Knipp

Nervöser Orient

Die arabische Welt und die Moderne

Der Orient steht in der Moderne für Terror, Despotie und zerfallende Staaten. Im 19. Jh. hingegen verkörperte er märchenhafte Verheißung. Hat sich seit damals nur unser Bild vom ›Morgenland‹ gewandelt, oder der Orient selbst? Als 1798 Napoleon mit einer Armee von Soldaten, Wissenschaftlern und Ingenieuren in Ägypten landete, kam der Nahe Osten erstmals intensiv in Kontakt mit der europäischen Welt. Seitdem ist die Region hin und hergerissen: Zum einen ist sie fasziniert von den westlichen Errungenschaften und versucht, Anschluss an diese zu finden. Zum anderen beruft sie sich auf eigene Traditionen, die sie mit der Moderne zu verknüpfen versucht. Sie leidet am unseligen Erbe des europäischen Kolonialismus, aber auch an selbstverschuldeter Stagnation und unfähigen Regimen. Kersten Knipp schlägt Schneisen in die komplexe Thematik und wartet mit unbekannten historischen Hintergründen auf. Glänzend formuliert spürt er den Konfliktfeldern nach, auf denen sich arabische Welt und modernes Europa unversöhnlich begegnen.