Verschoben auf Herbst 2022 - Buchvorstellung und Gespräch: Frido Mann mit »Democracy will win. Bekenntnisse eines Weltenbürgers«

Lara Hitzmann
Veranstaltungsdatum 6. Juli '22 18:00
Veranstaltungsort Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim • Zeughaus C5, Mannheim, 68159, Deutschland
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Verschoben auf Herbst 2022


Buchvorstellung und Gespräch: Frido Mann mit »Democracy will win. Bekenntnisse eines Weltenbürgers«

 

Am Mittwoch, dem 6. Juli 2022 um 18 Uhr, sollte Frido Mann sein Buch »Democracy will win. Bekenntnisse eines Weltenbürgers« in den Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim vorstellen und das Gespräch Raimund Gründler führen.

Eine Veranstaltung von LeseZeichen Mannheim - unsere Literaturinitiative.


 

Lesen Sie hier einen Gastbeitrag von Frido Mann: Demokratie im Kriegszustand.


1Frido Mann, Enkel von Thomas Mann, Dr. theol. und Professor für Psychologie, arbeitet seit 2006 als freier Schriftsteller, veröffentlichte Essays, Romane und 2021 mit seiner Frau Christine Mann den Band »Im Lichte der Quanten«

 

 

 


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»Democracy will win« – diese Prognose sprach Thomas Mann auf einer Atlantiküberquerung im Jahr 1938 mit großer Überzeugungskraft in die Kamera. Während seines kalifornischen Exils war er aber alles andere als sicher, ob ein Sieg über Nazideutschland auch wirklich gelingen würde.

Heute, wo demokratische Grundwerte diesseits und jenseits des Atlantiks erneut durch Populismus und Nationalismus in Frage gestellt werden, verteidigt der Enkel des Nobelpreisträgers die Demokratie als die einzige Staatsform, mit der wir die aktuellen Krisen und Gefahren meistern können. Anknüpfend an die politischen Ideen seines Großvaters und Hannah Arendts sowie vor dem eigenen biographischen Hintergrund als »amerikanischer Europäer« nimmt Frido Mann scharfsichtig die Krisensymptome der demokratischen Systeme in den USA wie in Europa in den Blick und zeigt die grundlegende Bedeutung des Dialogs als Fundament jeder Demokratie.

 

Kommentare (3)

Merchan Agaricus

Ein wichtige Entwicklung, dass die Linie Mann auch intellektuell fortgesetzt wird.

Die Demokratie zu verteidigen, dafür braucht es Leute und auch eine intellektuelle Führung. Autokratische Systeme sind zahlreich, manche von ihnen totalitär. Für die Menschheit ist diese Tatsache eine Bedrohung.

Schon in unseren demokratischen Systemen ist die Vormacht der industriellen Unternehmen und der Unternehmen aus der freien Wirtschaft einzelnen Individuen überlassen, die sich aus der Masse der Bundesbürger hervorheben. De facto eine totalitäre Entwicklung. Für mehr Demokratie und damit Ausgleich zu sorgen, wäre wünschenswert.

In der (a)sozialen Marktwirtschaft dominieren einzelne Individuen, indem sie bis zum Zigtausendfachen an Kaufkraft von ihren ausführenden Arbeitern in der Produktion bündeln. Sie verfügen über bessere Gesundheitsversorgung, bessere Erholungsmöglichkeiten, besseren Zugang zu Bildungseinrichtungen, haben schließlich manchmal um ein Vielfaches an Lebenszeit. Das ist eine sehr bedauerliche Entwicklung für die es scheinbar keine befriedigende Lösung gibt. Mehr Demokratie sollten wir in dieser Hinsicht zumindest wagen. Die Idee dazu ist begrüßenswert.

Einen schönen Gruß an alle Leser an diesem denkwürdigen Karfreitag.

Lara Hitzmann

Ja, das ist ganz erstaunlich, wenn einem dann klar wird, welch eine lange Zeit die Demokratie sich schon entwickelt. Haben Sie das Buch gelesen, Herr Lupa?

Mann nutzt seine Präsenz in den Medien für die richtige Sache!

Merchan Agaricus

Leider habe ich dieses Buch nicht gelesen. Ich habe es nicht mal auf der Liste. Sollte ich?

Demokratie ist mir schon sehr wichtig, ich habe deren Grundsätze verinnerlicht.
Allerdings frage ich mich auch, ob es Sinn macht Regierungen zu wählen, die die Kriege von Massenmördern finanzieren, während sie ihren Gegnern Waffen liefern.
Da stellt sich mir die zusätzliche Frage, ob Deutschland den Osten entvölkern möchte, weil es Raum in der Ukraine für sein eigenes Genmaterial braucht?
Düstere Gedanken in einer düsteren Zeit.
Derweil siedeln Millionen Ukrainer in den Westen und vermischen sich mit diesen Nationen. Langsam nimmt Babylon gestalt an, auch wenn sich das kyrilische Moskau dagegen stemmt. Ein paar Psychopathen aus Norwegen helfen da sicherlich gern.
Langsam sollte sich Scholz entscheiden für wen und gegen wen er kämpft. Und das bevor Atombomben detonieren.

Ihnen einen entspannten Karfreitag noch, Frau Hitzmann.


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