Gunda Trepp Antijüdische Vorurteile bekämpfen: Die Rolle der Schulen

Lara Hitzmann
Veranstaltungsdatum 10. Mai '22 19:00
Veranstaltungsort Evangelische Akademie Frankfurt • Römerberg 6, Frankfurt am Main, 60311, Deutschland
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Gunda Trepp
Antijüdische Vorurteile bekämpfen: Die Rolle der Schulen

 

Antijüdische Vorurteile bekämpfen: Die Rolle der Schulen
Antisemitismus basiert auf jahrhundertealten Ressentiments und falschen Vorstellungen, die auch in Schulen und Bildungseinrichtungen präsent sind. Ob mit rechtsextremen, linken, bürgerlichen, migrantisch geprägten Milieus – Judenfeindlichkeit kann vielfältige Koalitionen eingehen und in allen sozialen Schichten auftreten. Doch woher kommt der Hass auf Juden und wie können wir ihn bekämpfen? Was können Lehrerinnen und Lehrer tun, damit eine Generation junger Menschen heranwächst, die sich entschlossen antisemitischem Denken entgegenstellt? Mit ihrem Buch möchte Gunda Trepp eine Argumentationshilfe für schwierige Gespräche mit Freunden und Verwandten, mit Schülern und Jugendlichen bieten: einen Fundus an Wissen über Juden, Judentum und die jüdische Geschichte.

Art der Veranstaltung: Es ist eine Hybridveranstaltung mit öffentlich zugänglichem Livestream auf Youtube UND Präsenzpublikum in der Evangelischen Akademie Frankfurt mit ca. 100 Plätzen im Saal.

Direkt zum Livestream

Der Vortrag und das anschließende Gespräch mit Dr. Türkân Kanbiçak (Jüdisches Museum Frankfurt) findet am Dienstag, den 10.05.2022 um 19:00 Uhr in der Evangelischen Akademie Frankfurt statt. Der Eintritt ist frei, aber um besser planen zu können, bitten wir um Anmeldung unter: veranstaltung@wbg-wissenverbindet.de.


In Kooperation mit der Polytechnischen Gesellschaft Frankfurt



TreppGunda Trepp
Gunda Trepp studierte von 1982 bis 1987 Rechtswissenschaften an der FU Berlin und absolvierte anschließend die Henri-Nannen-Journalistenschule. Später arbeitete sie als Rechtsanwältin und als Journalistin für Zeitungen wie den Spiegel, die FAZ und die Berliner Zeitung. Im Jahr 2001 konvertierte sie zum Judentum. 2019 gründete sie die Leo-Trepp-Stiftung, deren Ziel es ist, das Wissen über jüdisches Leben und jüdische Ethik in der Bevölkerung zu vertiefen, und die jährlich einen Schülerpreis zu dem Thema ausschreibt. Anfang 2022 erschien Gunda Trepps Buch „Gebrauchsanweisung gegen Antisemitismus“. 
 

Buch
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Trepp, Gunda

Gebrauchsanweisung gegen Antisemitismus

Lernen. Wissen. Handeln.

Vorurteile über Juden bekämpfen: Argumente für schwierige Diskussionen

Antisemitismus basiert auf jahrhundertealten Ressentiments und falschen Vorstellungen. Dagegen hilft nur entschlossene Aufklärung. Was heißt ›auserwähltes Volk‹? Was bedeutet ›Auge um Auge‹? Wollen Juden nichtjüdische Deutsche wirklich für immer im Büßerhemd sehen? Warum trägt Kritik am Staat Israel so häufig antisemitische Züge?

Gunda Trepp macht verbreitete Stereotype sichtbar und deckt judenfeindliches Denken auf. Ihr Buch ist eine kämpferische Argumentationshilfe für schwierige Gespräche mit Freunden und Verwandten, mit Schülern und Jugendlichen – ein Fundus an Wissen über Juden, Judentum und die jüdische Geschichte:

  • Vorurteile enttarnen und Judenhass bekämpfen
  • »Das wird man ja wohl noch sagen dürfen«: Wo beginnt Antisemitismus?
  • Der Rachegott und andere Klischees über den jüdischen Glauben
  • Jüdischer Alltag: Wie leben Juden in Deutschland heute?
  • Zerschlagen wir die Bilder im Kopf und ersetzen sie durch Fakten!

Antisemitismus ist kein Problem der Juden, sondern unser aller Problem!

Immer noch verbergen Jüdinnen und Juden aus Angst ihre Kultur und Religion. Rechtsextrem, links, biodeutsch, migrantisch – Judenfeindlichkeit schafft merkwürdige Koalitionen und geht quer durch alle sozialen Schichten. Doch woher kommt der Hass auf Juden und wie können wir ihn bekämpfen? Was können Lehrerinnen und Lehrer tun, damit eine Generation von Anti-Antisemiten heranwächst?

Mit ihrem Handbuch zum Kampf gegen Antisemitismus beantwortet Gunda Trepp diese Fragen und ermutigt dazu, im Alltag konsequent Vorurteile mit Argumenten zu entkräften. Denn Veränderung ist nötig – nur so kann es weiterhin lebendiges jüdisches Leben in Deutschland geben!

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