Buchvorstellung »Mord an der Mauer. Als die Welt Peter Fechter beim Sterben zusah« mit Sven Felix Kellerhoff

Thorsten Jacob
in der Gruppe Geschichte
Veranstaltungsdatum 10. Aug. '22 18:30
Veranstaltungsort "Haus auf der Grenze" in Geisa • Platz der Deutschen Einheit 1, Geisa, 36419, Deutschland
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10.08.2022 | 18:30 | Geisa, Haus auf der Grenze, Platz der Deutschen Einheit 1

Mord an der Mauer. Als die Welt Peter Fechter beim Sterben zusah

Sven Felix: Kellerhoff Mord an der Mauer. Als die Welt Peter Fechter beim Sterben zusah

Weit mehr als eine Stunde dauerte das öffentliche Sterben des 18-jährigen Peter Fechter am 17. August 1962. ‘So helft mir doch, helft mir doch!‘, waren seine letzten Worte. Er verblutete von DDR-Grenz‘schützern‘ angeschossen, im Todesstreifen der Berliner Mauer. Dieser Mord geschah vor den Augen der Welt: Berlin Mitte, am frühen Morgen, von vielen Zeugen beobachtet, fotografiert, ja, sogar gefilmt. Damit wurde er zu der Symbolfigur für die Menschenverachtung des DDR-Regimes. Lars-Broder Keil und Sven Felix Kellerhoff schreiben die Vorgeschichte - das Leben von zwei fluchtwilligen jugendlichen Freunden im Osten Berlins, das Drama des - für Peter Fechter - gescheiterten Fluchtversuchs, die Reaktionen im Westberlin Willy Brandts und die Rezeption bis heute. Zum 60. Jahrestag erscheint dieses erschütternde Buch grundsätzlich überarbeitet und aktualisiert, als Erinnerung an die Brutalität der deutschen Teilung.

Sven Felix Kellerhoff, geb. 1971, war als Journalist u. a. für die Berliner Zeitung, die Badische Zeitung und den Bayerischen Rundfunk tätig. Seit 1997 arbeitet er bei der WELT, seit 2003 dort als Leitender Redakteur für Zeit- und Kulturgeschichte, seit 2012 zusätzlich als Leiter des History Channel WELTGeschichte.
Eintritt frei!

Anmeldung erbeten unter E-Mail: veranstaltungen@pointalpha.com

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Buchcover
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Über eine Stunde lang liegt Peter Fechter angeschossen im Todesstreifen der Mauer. Bis ihn Angehörige der ostdeutschen Volkspolizei endlich bergen, kommt jede Hilfe zu spät: Mauerschützen sind für den Tod des jungen DDR-Flüchtlings verantwortlich. Am 17. August 1962, mit gerade einmal 18 Jahren, verblutet er im Rampenlicht der Weltöffentlichkeit.

Kenntnisreich und detailliert berichten Lars-Broder Keil und Sven Felix Kellerhoff über das historische Drama vor 60 Jahren an der innerdeutschen Grenze. Exklusive Augenzeugenberichte und Bildmaterial dokumentieren den Ablauf der Ereignisse. Sie spannen den Bogen von den heftigen Reaktionen in Ost und West bis hin zur Erinnerungskultur nach dem Kalten Krieg.


Sven Felix KellerhoffSven Felix Kellerhoff war als Journalist u. a. für die Berliner Zeitung, die Badische Zeitung und den Bayerischen Rundfunk tätig. Seit 1997 arbeitet er bei der WELT, seit 2003 dort als Leitender Redakteur für Zeit- und Kulturgeschichte, seit 2012 zusätzlich als Leiter des History Channel WELTGeschichte.

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