Ankündigung zum wbg Podcast - Was sagen Sie dazu? # 42: "Was tun gegen Antisemitismus?" mit Gunda Trepp und Levi Israel Ufferfilge

Veranstaltungsdatum 21. Jan. '22 16:00
Veranstaltungsort wbg Community Plattform • Deutschland
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Was sagen Sie dazu? – der Wissens-Podcast der wbg

Zeitgespräche mit Autoren. Weil Bücher verbinden. 

Folge 42: "Was tun gegen Antisemitismus?" mit Gunda Trepp und Levi Israel Ufferfilge.

Rebekka Reinhard spricht mit der Juristin und Autorin Gunda Trepp und dem Rabbineranwärter am Zacharias Frankel College und Autor Levi Israel Ufferfilge in der neuen Folge des wbg Podcasts über Antisemitismus als ein Alltagsproblem in Deutschland heute und darüber, was wir alle tun können, dass lebendiges jüdisches Leben auch zukünftig hierzulande möglich ist.

Was sagen Sie dazu? Schreiben Sie uns!

Wir freuen uns über Ihre Kommentare


Ab dem 21.01.2022 um ca. 16:00 h wird der Podcast hier auf der Community Plattform verfügbar sein.



Gunda TreppGunda Trepp hat nach Jurastudium und Ausbildung an der Henri-Nannen-Journalistenschule als Anwältin und als Journalistin für Zeitungen wie den Spiegel, die FAZ und die Berliner Zeitung gearbeitet. Sie lebt heute als Autorin in San Francisco und Berlin.

 

 

 

 

 


 

BuchGunda Trepp

Gebrauchsanweisung gegen Antisemitismus

Lernen. Wissen. Handeln.

Dies ist eine Streitschrift für mehr Wissen. Und damit ein Handbuch zum Kampf gegen Antisemitismus. Denn dieser gründet auf jahrhundertealten Stereotypen. Zerschlagen wir die Bilder im Kopf und ersetzen sie durch Fakten.

Was heißt ›auserwähltes Volk‹? Was bedeutet ›Auge um Auge‹? Wollen Juden nichtjüdische Deutsche wirklich im Büßerhemd sehen? Warum trägt Kritik am Staat Israel so häufig offen antisemitische Züge?

Gunda Trepp nimmt ein Stereotyp nach dem anderen auseinander. Anschaulich erklärt sie Zusammenhänge und Kontinuitäten judenfeindlichen Denkens. Dieses finden wir heute in allen sozialen Schichten: rechts, links, biodeutsch, migrantisch – der Antisemitismus schafft merkwürdige Koalitionen.

Die Autorin schreibt mit Dringlichkeit. Veränderung ist nötig, damit es weiterhin lebendiges jüdisches Leben in Deutschland geben kann. Denn Jüdinnen und Juden, die sich stets erklären müssen, die ihre Kultur und Religion aus Angst verbergen, geht sonst irgendwann die Luft zum Atmen aus.


UfferfilgeDer promovierte Rabbineranwärter am Zacharias Frankel College und Autor Levi Israel Ufferfilge studierte Jüdische Studien und Jiddistik und leitet heute die Jewish International School – Masorti Grundschule in Berlin. Ufferfilge informiert regelmäßig über das jüdische Leben in Deutschland unter dem Hashtag #juedischinschland auf Twitter.

 

 

 

 


 

Nicht ohne meine KippaLevi Israel Ufferfilge

Nicht ohne meine Kippa!

Mein Alltag in Deutschland zwischen Klischees und Antisemitismus

Ohne Kippa geht Levi Israel Ufferfilge nicht aus dem Haus. Tagtäglich bestreitet er mit dem kleinen Stück Stoff auf dem Kopf seinen Alltag. Doch das Sichtbarsein als Jude bleibt nicht ohne Folgen: Antisemitische Anfeindungen, Beleidigungen und kuriose Begegnungen aller Art. Eine erhellende wie schockierende Erzählung über das Jüdischsein in Deutschland heute.
Levi Ufferfilges »Käppchen«, wie seine Großmutter liebevoll zu sagen pflegt, ist sein ständiger Begleiter. Die Kippa ist nicht nur sein liebstes Kleidungsstück, sondern sie erinnert ihn auch an die Zugehörigkeit zum Volk Israel, seiner Religion, seiner Kultur und daran, dass stets etwas über ihn wacht. Damit gehört er zu den wenigen Deutschen, die sichtbar als Juden zu erkennen sind. Dass es immer noch gefährlich sein kann, seinen Glauben so offen zu zeigen, hat auch er zu spüren bekommen. Ob im Zug, beim Einkaufen oder auf der Straße, oft muss er als Dauer-Interviewpartner, als Zuhörer und Tröster herhalten und ist Projektions- und Angriffsfläche für allerhand Klischees über Juden.
Manchmal ist es schwer, das auszuhalten. Doch Levi Ufferfilge lässt sich die Freiheit nicht nehmen, seine jüdische Identität offen zu zeigen. Damit ist er auch seinen Schülerinnen und Schülern ein Vorbild. Er lebt vor, wie man Religion, ihre Rituale und Traditionen, mit einem modernen Leben zusammenbringen kann und trägt damit dazu bei, das großartige jüdische Erbe wiederzuentdecken.

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